Berlin steht vor einem stressigen Start ins Wochenende. Die Gewerkschaft ver.di hat zu einem 48-stündigen Warnstreik bei der BVG aufgerufen. Von Freitag um 3 Uhr morgens bis Sonntag um 3 Uhr sollen Busse, Straßenbahnen und U-Bahnen größtenteils stillstehen. Doch nicht alle Verbindungen fallen aus. Der Berliner KURIER zeigt, wie Sie trotz Streik von A nach B kommen.
Diese Busse fahren trotz Streik
Ganz ohne Mobilität bleibt die Hauptstadt an diesem Wochenende nicht. Zwar fährt der reguläre BVG-Verkehr nicht, einige wenige Buslinien bleiben aber in Betrieb. Diese werden von externen Unternehmen im Auftrag der BVG gefahren und sind daher nicht direkt vom Streik betroffen.
Dazu gehören unter anderem die Linien 106, 114, 118, 124, 133, 175, 184, 204, 234, 275, 316, 318, 326, 161 und 363 sowie mehrere Nachtbusse wie N12, N23, N35, N39, N53, N61, N69, N84, N91, N95 und N97. Fahrgäste sollten allerdings vorab in der BVG-App oder auf der Website prüfen, ob die gewünschte Verbindung tatsächlich fährt, da es zu kurzfristigen Änderungen kommen kann.

Eine wichtige Alternative bleibt die S-Bahn. Sie ist vom Streik nicht betroffen, da sie von der Deutschen Bahn betrieben wird, und verkehrt planmäßig. Auch Regionalzüge können genutzt werden, um zumindest Teile der Strecke zurückzulegen.
Diese Alternativen bleiben den Berlinern
Wer weder Bus noch Bahn nutzen kann, muss auf andere Verkehrsmittel ausweichen. Fahrräder, E-Scooter, Taxis sowie Fahrdienste wie Uber oder Bolt dürften in diesen Tagen besonders gefragt sein. Auch Carsharing-Angebote und Fahrgemeinschaften können helfen, trotzdem von A nach B zu kommen. Allerdings sollten sich Fahrgäste auf volle Straßen und längere Fahrzeiten einstellen.


