Jetzt ist auch der letzte Kältebus zerstört – Täter festgenommen
Diese Fahrzeuge sind dafür da, dass Menschen vor dem Erfrieren gerettet werdeb können. Und nach den ersten 2 zerstörten Bussen wurde nun auch der letzte gezielt zerstört. Die Polizei nahm den mutmaßlichen Täter fest.
Gegen 14.30 Uhr am Neujahrstag schlug der Mann auf einem Parkplatz in der Lehrter Straße zu. Er setzte den dritten, bislang unbeschädigten Kältebus in Brand – offenbar mit voller Absicht. Mitarbeitende der Stadtmission konnten das Feuer zwar mit Feuerlöschern ersticken, doch der Schaden ist enorm: Auch dieses Fahrzeug ist nicht mehr einsatzbereit.
Angriff auf Menschlichkeit – Täter auf frischer Tat gestellt
Ein Sicherheitsmitarbeiter und ein Angestellter der Stadtmission ertappten den Mann direkt beim Zündeln. Sie hielten ihn fest und übergaben ihn der Polizei. Nun ermittelt die Kriminalpolizei wegen Brandstiftung.
Was bleibt, ist Entsetzen: Während viele Berlinerinnen und Berliner in der Silvesternacht feierten, griff dieser Mann gezielt die Hilfe für Obdachlose an.

Drei Kältebusse – drei Anschläge
Bereits kurz vor Weihnachten hatte es die ersten beiden Kältebusse getroffen. Einer brannte vollständig aus, ein zweiter wurde schwer beschädigt. Mit dem Anschlag an Neujahr sind nun alle drei Fahrzeuge, die nachts durch Berlin fahren, außer Gefecht gesetzt.
Busse, die Leben retten sollen. Busse, die Schlafsäcke, heißen Tee und Suppe bringen. Busse, die Menschen in bitterkalten Nächten ins Warme fahren.
Solidarität gegen die Kälte – Berlin hält zusammen
Trotz der Brandanschläge reißt die Hilfe nicht ab. Die Stadtmission berichtet von einer Welle der Solidarität: Unternehmen und Unterstützer stellten kurzfristig Fahrzeuge zur Verfügung, damit die lebenswichtigen Fahrten weitergehen konnten.
Doch der Schock sitzt tief.



