Sie sollen rassistisch, homophob und staatsfeindlich gehetzt haben. Zwei Polizeianwärter aus Brandenburg äußerten sich im Unterricht angeblich verfassungsfeindlich. Gegen die beiden ermittelt nun die Staatsanwaltschaft Neuruppin wegen Volksverhetzung. Das berichtet die „Bild“.
Wie es in Protokollen von Mitschülern heißt, wollten die Polizeischüler einen dunkelhäutigen Straftäter „erschießen, in einer Tonne ertränken, verbrennen“. Weiter wollten sie „die Dienstwaffe mit nach Hause nehmen, falls der Staat kommt, um den Impfstatus zu überprüfen“.
Schüler beleidigen Homosexuelle als „kranke Menschen“
Und sie hetzten auch gegen Homosexuelle, sollen sie als „kranke Menschen“ beleidigt haben. Dem Verfassungsschutz könne man „nicht glauben“, weil er „politisch gesteuert“ sei.
Laut „Bild“ weisen die Beschuldigten die Vorwürfe zurück. Das teilte ihr Anwalt mit. Problem nur: Die Polizei glaubte ihnen nicht und stufte die beiden im Jahrgang zurück, damit sie ihre Abschlussprüfung im vergangenen Herbst nicht machen konnten. Die Behörde leitete ein Entlassungsverfahren „wegen charakterlicher Nichteignung“ ein.


