Berlin feierte gerade erst den Jahreswechsel, da begann für mehrere Familien schon das größte Abenteuer ihres Lebens. Noch während Raketen den Himmel erleuchteten und die letzten Sekunden des alten Jahres verklangen, machten sich die ersten Babys des Jahres 2026 auf den Weg.
Emil kam 17 Minuten nach Mitternacht zur Welt
Im Vivantes-Auguste-Viktoria-Klinikum war das neue Jahr gerade 17 Minuten alt, als der kleine Emil um 0.17 Uhr geboren wurde. Draußen wurde wild geböllert, drinnen hielten die Eltern zum ersten Mal ihr Kind im Arm.
In derselben Nacht folgten dort zwei weitere Geburten. Auch im Vivantes-Klinikum Am Urban sowie im Vivantes-Klinikum im Friedrichshain kamen jeweils zwei Babys zur Welt. Berlin begrüßte das Jahr 2026 also gleich mit mehreren neuen kleinen Hauptstädtern.

Etwas später, aber mit umso mehr Tempo, betrat Arsalan die Weltbühne. Im Evangelisches Waldkrankenhaus Spandau ging alles rasant: Nur gut eine Stunde nach der Ankunft der Mutter im Kreißsaal war es so weit. Um 5.47 Uhr wurde Arsalan geboren. Mit 3394 Gramm und 50 Zentimetern startete er kräftig ins neue Jahr.
Warum an Neujahr so wenige Kinder geboren werden
Neujahrsbabys sind etwas ganz Besonderes – gerade weil sie so selten sind.
Der 1. Januar gehört zu den geburtenschwächsten Tagen des Jahres. In den vergangenen zehn Jahren kamen an diesem Tag deutschlandweit nur rund 1500 Kinder zur Welt. Noch ruhiger wird es nur an Heiligabend und am ersten Weihnachtstag.

