In Berlin sind wir bei vielem die Ausnahme, aber wenn es darum geht, schmachtend auf den TV-Bildschirm zu gucken, schlagen unsere Herzen doch gar nicht so unterschiedlich wie beim Rest Deutschlands. Das fand die Webseite PrivacyTutor bei einer Google-Trends-Analyse heraus. Das Ergebnis liefert spannende Einblicke auf die Mattscheiben Deutschlands und Berlins und dazu noch tolle Filmtipps.
Deutsche schauen am liebsten „Titanic“
Der absolute Renner in Sachen Liebesfilmen ist deutschlandweit „Titanic“. Der Streifen aus dem Jahr 1997 (vor fast 20 Jahren!) war schon in den 90ern der Inbegriff von Romantik, und auch heute noch ist er in sechs von 16 Bundesländern der beliebteste Liebesfilm. Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein sitzen am liebsten vor der Mattscheibe, wenn ein junger Leonardo DiCaprio eine clevere, aber traurige Kate Winslet auf einem sinkenden Schiff umgarnt.

Der Osten setzt stattdessen auf Klassiker aus den 80ern und 90ern. In Brandenburg wie in Mecklenburg-Vorpommern liebt man „Pretty Woman“, die romantische Komödie von 1990, in der sich einer reicher Richard Gere in eine Prostituierte (Julia Roberts) verliebt. Sachsen-Anhalt schaut dagegen als einziges Bundesland „Harry und Sally“ (1989) mit Meg Ryan und Billy Crystal. Beide Filme haben nicht nur viel Romantik, sondern auch einige Lacher zu bieten.
Berlin liebt tatsächlich „Tatsächlich...Liebe“
Berlins liebster Liebesfilm ist dagegen keiner dieser Kandidaten. In der Hauptstadt guckt man am liebsten „Tatsächlich...Liebe“ (2003). Der britische Weihnachtsklassiker ist auf der Liste vielleicht eine Überraschung, aber tatsächlich schauen viele Menschen in Berlin gerne auch außerhalb der Weihnachtszeit ein, wenn Briten aus allen Bereichen der Gesellschaft die wahre Liebe finden.


