Nächster Skandal: Der ehemalige Spieler des 1. FC Union Berlin, Kevin Behrens, ist erneut negativ in die Schlagzeilen geraten. Dieses Mal verlor der 34-Jährige, der inzwischen für den FC Lugano spielt, im Spiel völlig die Nerven und stieß seinen Mitspieler Georgios Koutsias unvermittelt zu Boden.
Der Stürmer, der im vergangenen Sommer vom VfL Wolfsburg in die Schweiz gewechselt war und 2023 ein Länderspiel für die DFB-Auswahl bestritten hatte, rannte in einem Testspiel gegen Viktoria Pilsen auf den Griechen zu, schubste ihn zu Boden und beschimpfte ihn. Wie mehrere Medien berichten, soll Behrens zu dem 21-Jährigen „Du kleine Missgeburt, sei leise“ gerufen haben.
Was der Auslöser war, ist unklar. Der FC Lugano verurteilte die Aktion „in aller Deutlichkeit. Die Angelegenheit wird intern behandelt und geregelt“, heißt es in einer Stellungnahme.
„Der Club wird prüfen, welche disziplinarischen Maßnahmen gegenüber den beiden involvierten Spielern zu ergreifen sind.“ Auf dem Rasen hatte Behrens’ Aussetzer vonseiten der Schiedsrichter keine Folgen. Behrens war im Sommer vom VfL Wolfsburg zum FC Lugano gewechselt und erzielte in der laufenden Saison in 23 Spielen sechs Treffer.
Behrens verweigert Unterschrift auf Regenbogentrikot
Es ist nicht das erste Mal, dass der Skandal-Profi negativ in den Schlagzeilen steht. Im September 2024 weigerte er sich, bei einer Signierstunde des VfL Wolfsburg ein Regenbogen-Trikot zu unterschreiben. Seine Aktion kommentierte er mit den Worten: „So eine schwule Scheiße unterschreibe ich nicht.“ Behrens entschuldigte sich später zwar öffentlich für seine Aussage, die homophobe Entgleisung sorgte aber deutschlandweit für Aufmerksamkeit.
Die Worte klebten auch nach seinem Wechsel in die Schweiz an ihm. Kaum hatte der FC Lugano die Verpflichtung des ehemaligen Nationalspielers (1 Länderspiel) bekannt gegeben, hagelte es Protest. In den Kommentarspalten auf den Klubkanälen in den sozialen Medien tobte ein Shitstorm. „Du bist hier nicht willkommen“, schrieben viele und versahen ihre Posts mit Regenbogenflaggen. Andere Fans waren sauer auf den Klub: „Kommt nie wieder mit Inklusion. Taten zählen.“
Nach dem neuen Skandal dürfte der Ex-Unionen einen noch schwereren Stand bei den Fans haben.


