Heftiger Sturm fegt übers Land
Der Deutscher Wetterdienst warnt vor verbreiteten Wind- und Sturmböen. In vielen Regionen werden Geschwindigkeiten zwischen 50 und 70 km/h erreicht, lokal sind sogar Sturmböen bis 80 km/h möglich. Besonders exponierte Lagen müssen sich auf heftige Windstöße einstellen. Lose Gegenstände, Baustellen und Bäume werden dabei schnell zur Gefahr.
Schnee, Graupel und rutschige Straßen
Neben dem Sturm bringt das Tief auch winterliche Niederschläge mit. Schnee- und Graupelschauer ziehen über weite Landesteile hinweg. Die Folge: streckenweise erhebliche Glätte. Bei kräftigeren Schneeschauern kann sich kurzfristig eine dünne Schneematschdecke bilden – tückisch für Autofahrer und Fußgänger. Die Gefahr von Unfällen steigt deutlich, vor allem auf Nebenstraßen und Brücken.
Gewitter mitten im Winter
Ungewöhnlich, aber möglich: Laut DWD besteht ein geringes Gewitterrisiko. Diese Wintergewitter können lokal für zusätzliche Überraschungen sorgen – inklusive plötzlicher Sturmböen bis 80 km/h. Wer unterwegs ist, sollte mit schnellen Wetterumschwüngen rechnen.

Frostige Nacht zum Samstag
In der Nacht zum Samstag wird es eisig. Weit verbreitet sinken die Temperaturen auf minus 1 bis minus 4 Grad. Nasse Straßen gefrieren, was die Glättegefahr nochmals verschärft. Der DWD rät dringend zu erhöhter Vorsicht in den frühen Morgenstunden.
So unterschiedlich zeigt sich das Wetter vor Ort
Während an der Ostsee vielerorts Regen oder Schneeregen fällt – etwa in Arkona, Rostock oder Greifswald – wird es im Landesinneren deutlich winterlicher. Schwerin meldet kräftigen Schneefall, in Marnitz und Waren fällt leichter Schnee. Auf dem Brocken herrscht echtes Hochwinter-Wetter: Bei minus 6 Grad fällt Schneegriesel, begleitet von stürmischem Wind. Magdeburg hingegen meldet sogar wolkenlosen Himmel – ein kurzer Ruhepol im Wetterchaos.

Vorsicht ist Pflicht


