Die S-Bahn soll weiter ins Berliner Umland ausgreifen - jetzt gibt es Planungsmittel für eine Verlängerung von Blankenfelde nach Rangsdorf. Foto: imago stock &  people / Schöning

Die Verlängerung der S-Bahn von Blankenfelde nach Rangsdorf ist um einen Schritt vorangekommen. Die Deutsche Bahn und das Land Brandenburg unterzeichneten am Dienstag eine Finanzierungsvereinbarung über 16 Millionen Euro. Mit diesem Landesgeld soll die Planung der Strecke mit drei neuen Stationen ermöglicht werden.

Die rund fünf Kilometer lange Strecke ist Teil des Programms i2030 - mehr Schiene für Berlin und Brandenburg.  Sie soll zwischen den Stationen Dahlewitz und Rangsdorf noch einen Halt Dahlewitz-Rolls-Royce an einem Gewerbegebiet bekommen, wo allein bei Rolls-Royce aktuell 2000 Menschen Flugzeugturbinen herstellen und warten. In Rangsdorf ist eine Umsteigemöglichkeit zur Regionalbahn vorgesehen.

Im Laufe des Jahres 2020 werden im Rahmen der Vorplanung Untersuchungen zum Streckenverlauf angestellt. Dabei soll herausgefunden werden, ob man die S-Bahn vollständig oder nur teilweise zweigleisig bauen wird.  Ziel der Vorplanung ist laut dem Verkehrsverbund VBB außerdem, konkretere Angaben zu Kosten und Dauer der Umsetzung zu ermitteln.