Sofortiger Spielabbruch

Schock-Szenen in Brasilien: Futsal-Spielerin nach Kopf-Tritten gesperrt

Nach einem harten Foul trat eine Futsal-Spielerin auch noch mehrfach auf den Kopf ihrer Kontrahentin ein. Der Verband zieht nun eine drastische Konsequenz.

Author - Christian Kattner
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Nach dieser brutalen Szene wurde das Spiel sofort abgebrochen und die Täterin für fünf Jahre gesperrt.
Nach dieser brutalen Szene wurde das Spiel sofort abgebrochen und die Täterin für fünf Jahre gesperrt.YouTube

Diese Szene hat mit Fußball nichts mehr zu tun! Bei einem Frauen-Futsal-Spiel in Brasilien ist ein Foul völlig eskaliert. Eine Spielerin trat ihrer am Boden liegenden Gegnerin mehrfach gegen den Kopf. Als eine Mitspielerin einschreiten wollte, wurde auch sie attackiert.

Spielerin tritt mehrfach gegen den Kopf der Gegnerin

Die Partie zwischen As Resenhas und Projeto RDJ Sport Feminino in der Liga Desportiva de Eusébio musste nach dem Vorfall unterbrochen werden. Betreuer beider Mannschaften eilten auf das Spielfeld und mussten die Angreiferin schließlich stoppen. Das Spiel war zu diesem Zeitpunkt live auf YouTube zu sehen.

Besonders brutal: Die angegriffene Spielerin lag nach einem harten Tackling bereits am Boden, als die Gegenspielerin ihr mehrfach gegen den Kopf trat. Eine Mitspielerin wollte offenbar helfen – und bekam dafür mehrere Faustschläge ins Gesicht ab.

Die Verantwortlichen zogen nun eine drastische Konsequenz. Die Disziplinarkommission der Liga Desportiva de Eusébio sperrte die Spielerin für fünf Jahre von allen Wettbewerben. Auch ihre Mannschaft As Resenhas wurde aus dem Wettbewerb ausgeschlossen. Gegen weitere Spielerinnen, die nach Einschätzung der Kommission zu den Vorfällen beigetragen hatten, wurden ebenfalls Sperren ausgesprochen.

Die betroffene Spielerin wurde unmittelbar nach dem Angriff medizinisch versorgt. Während des Vorfalls waren Rettungskräfte vor Ort, außerdem wurde die kommunale Polizei von Eusébio hinzugezogen.

Die Liga verurteilte die Szenen aufs Schärfste und stellte klar: Sport müsse ein Ort des Respekts, der Sicherheit und der persönlichen Entwicklung sein. Gewalt habe dort keinen Platz. Auch das Ergebnis geriet angesichts der Szenen beinahe zur Nebensache. Projeto RDJ Sport Feminino gewann die Partie mit 1:0.

Die Verantwortlichen wollen aus dem Vorfall Konsequenzen ziehen und kündigten an, weiter für eine Sportkultur einzustehen, die auf Respekt, Ethik und Fair Play basiert. Ihre Botschaft nach der Eskalation ist eindeutig: „Gewalt gehört nicht zum Sport. Respekt ist unser größter Sieg.“