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Deutschland nach Sieg weiter bei der Handball-EM 2026

Zwei Berliner haben großen Anteil am Erfolg der deutschen Nationalmannschaft und dem Einzug in die Hauptrunde der Handball-EM 2026.

Author - Sebastian Krause
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Matthes Langhoff von den Füchsen Berlin steht mit der DHB-Auswahl in der Hauptrunde der Europameisterschaft.
Matthes Langhoff von den Füchsen Berlin steht mit der DHB-Auswahl in der Hauptrunde der Europameisterschaft.IMAGO/Maximilian Koch

Der Jubel kannte keine Grenzen, die Spieler lagen sich in den Armen und hüpften hin und her. Die deutsche Handball-Nationalmannschaft hat das „Endspiel“ um den Einzug in die Hauptrunde der Europameisterschaft gewonnen. Das Team von Bundestrainer Alfred Gislason setzte sich am Montagabend in Herning mit 34:32 (17:15) gegen Spanien durch.

Wesentlichen Anteil am Erfolg hatten Nils Lichtlein und Matthes Langhoff vom deutschen Meister Füchse Berlin. Für Lichtlein, der viel Ruhe und Übersicht ins Spiel brachte, war es nach seiner Fußverletzung der erste Auftritt bei dieser EM. Den Auftaktsieg gegen Österreich (30:27) und die 27:30-Niederlage gegen Serbien hatte er verpasst.

Auch Matthes Langhoff rückt ins DHB-Aufgebot

Neben Lichtlein, der per Zweitspielrecht auch für den damaligen Drittligisten 1. VfL Potsdam gespielt hatte, rückte auch sein Vereinskollege Matthes Langhoff wieder ins Aufgebot. Er war vor allem in der Abwehr präsent und stellte die Spanier phasenweise vor große Herausforderungen. Langhoff war gegen Serbien nicht nominiert worden.

Österreich gibt Deutschland Schützenhilfe

Unterstützung im Kampf um die Hauptrunde gab es vor Anpfiff bereits von den Österreichern. Die hatten ihr letztes Gruppenspiel gegen Serbien mit 26:25 (12:13) gewonnen und damit der DHB-Auswahl Schützenhilfe gegeben.

Damit war klar, dass Deutschland im abschließenden Vorrundenspiel ein Unentschieden reicht, um in die Hauptrunde einzuziehen.

Deutschland baut Führung stetig aus

Wie schon in den ersten beiden Partien fand das deutsche Team gut ins Spiel. Nach einer doppelten Überzahl (15. Minute/9:7) zog die Mannschaft um Kapitän Johannes Golla stetig davon und baute ihren Vorsprung weiter aus. Für teils sehenswerte Treffer sorgte Renārs Uščins, sodass Deutschland zur Pause mit 17:15 führte.

Doch wie schon gegen Serbien konnte die DHB-Auswahl zunächst nicht daran anknüpfen. Trainer Gislason nach Torhüter Andreas Wolff runter, für ihn kam David Späth in die Partie und glänzte gleich mit einigen spektakulären Parade.

David Späth hält Deutschland in Führung

Spanien kam zur Mitte der zweiten Hälfte zwar näher, konnte aber nicht die Führung übernehmen (27:24/50.). Den 30. Treffer erzielte Justus Fischer.

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