Ehemaliger Bundesliga-Star

Köln-Stopp kostet Max Kruse richtig: Kreditkarten und Ausweise weg

Während eines kurzen Stopps in Köln wurde sein Auto aufgebrochen und wichtige Dokumente gestohlen. Dadurch wird seine Reise nach Las Vegas komplizierter.

Author - Sebastian Krause
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Wieder steht Max Kruse in den Schlagzeilen. Diesmal wurde sein Auto aufgebrochen und eine Tasche gestohlen.
Wieder steht Max Kruse in den Schlagzeilen. Diesmal wurde sein Auto aufgebrochen und eine Tasche gestohlen.Christian Schroedter/imago

Dieser Zwischenstopp kostet Max Kruse (38/TuS Dassendorf) richtig Geld. In der vergangenen Woche war der ehemalige Fußball-Nationalspieler gemeinsam mit Ehefrau und Trash-TV-Königin Dilara auf dem Weg zum Nürburgring. Während der Fahrt legte er einen kurzen Halt in Köln ein. Dort schlugen dreiste Diebe zu, brachen das Auto auf und klauten die Tasche.

Kruse will in vier Wochen nach Las Vegas reisen

„Letzte Woche wurde mein Auto aufgebrochen, als wir in Köln waren“, verrät Kruse auf seinem Instagram-Kanal und legt nach: „Da wurde mir meine Tasche geklaut mit meinen ganzen Ausweisen und meinen Kreditkarten. Ich habe alles sperren lassen und jetzt muss ich alles neu beantragen, weil es in vier Wochen in Richtung Las Vegas geht.“

Nicht der erste Kruse-Fall mit einer Tasche

Ärgerlich: Für Kruse bedeutet das jetzt nicht nur Stress, sondern auch jede Menge Papierkram – und das ausgerechnet kurz vor der nächsten Reise.

Es ist nicht das erste Mal, dass bei Kruse eine Tasche zur Hauptrolle wird. Schon während seiner ersten Wolfsburg-Zeit (Saison 2015/16) sorgte er mit einer unglaublichen Geschichte für Schlagzeilen. In Berlin verlor er einen Rucksack mit 75.000 Euro Bargeld in einem Taxi. Gewonnen hatte er das Geld zuvor zusammen mit Kumpels in einem Casino.

Da wurde mir meine Tasche geklaut mit meinen ganzen Ausweisen und meinen Kreditkarten. Ich habe alles sperren lassen und jetzt muss ich alles neu beantragen, weil es in vier Wochen in Richtung Las Vegas geht.

Max Kruse, Ehemaliger Fußball-Nationalspieler

Kruse damals „anfälliger für das weibliche Geschlecht“

Damals hatten seiner Meinung nach allerdings Frauen Mitschuld am Verlust seiner Tasche. „Ich saß mit zwei Frauen auf dem Rücksitz, da habe ich die Augen nicht auf dem Rucksack. Ich musste in der Mitte sitzen und habe mir gedacht: Rucksack im Kofferraum ist doch kein Problem“, erklärte Kruse einst und gibt zu: „Damals war ich noch anfälliger für das weibliche Geschlecht.“

Genau diese Version hat Kruse später auch wieder öffentlich erzählt – inklusive der Details zur Taxifahrt und der Begründung, warum der Rucksack im Kofferraum landete.

Max Kruse wünscht Union Berlin und Trainerin Marie-Louise Eta viel Erfolg.
Max Kruse wünscht Union Berlin und Trainerin Marie-Louise Eta viel Erfolg.Andreas Gora/dpa

Kruse drückt Union und Marie-Louise Eta die Daumen

Am Samstag wird Kruse übrigens ganz genau zum Krisen-Gipfel seiner zwei Ex-Klubs hinschauen. Union Berlin empfängt die abstiegsbedrohten Wolfsburger. Bei den Gastgebern wird Marie-Louise Eta (34) als erste Cheftrainerin einer Männer-Mannschaft in der Bundesliga ihr Debüt feiern.

„Vielleicht hat man einfach gesagt, wir wagen das Projekt mit Marie-Louise Eta und gucken, wie sich das die letzten fünf Spieltage entwickelt“, sagt Kruse in seinem Podcast „Flatterball“, den er zusammen mit Ex-Profi Martin Harnik (38/TuS Dassendorf) betreibt. Kruse weiter: „Wenn es einen Verein gibt, bei dem das mit der allerersten Frau funktionieren kann, dann ist es eben auch Union Berlin. Ich wünsche ihr nur das Beste und viel Glück.“

Wie ist Ihre Meinung dazu? Bitte schreiben Sie uns: leser-bk@berlinerverlag.com