Dieses Spiel elektrisiert ganz Handball-Deutschland! Wenn die Füchse Berlin beim SC Magdeburg (Sonnabend, 16 Uhr, ARD) antreten, geht es längst nicht mehr nur um Punkte, sondern um Macht, Stolz und Titel, Tempo gegen Wucht. Und mittendrin: klare Worte von Stefan Kretzschmar, der die Brisanz wie kaum ein anderer fühlt.
Ost-Duell: Titelkampf spitzt sich zu
Dieses Spiel knallt. Wenn die Füchse Berlin auf den SC Magdeburg treffen, geht es nicht nur um zwei Punkte. Es geht um Vorherrschaft im deutschen Handball. Und um eine Frage, die mehr Emotion trägt als jede Tabelle: Ist das Spiel ein Ost-Derby?

Für Stefan Kretzschmar, bis vergangenen September noch Sportboss der Füchse, ist die Antwort klar. „Geografische Nähe, eine ausgeprägte Rivalität und Sport auf allerhöchstem Niveau – was soll bitte sonst ein Derby sein?“ Eine klare Ansage. Eine Kampfansage. Und ein Stich gegen alle, die das Duell kleinreden wollen.
Magdeburg und Berlin machen Titel unter sich aus
Magdeburg führt die Tabelle an, sechs Punkte vor den Füchsen. Ein Polster, das stabil wirkt. Aber Kretzschmar warnt: „Ich sehe nur eine Chance, dass es oben noch einmal spannend wird – und das ist ein Auswärtssieg der Füchse.“ Heißt im Klartext: Gewinnt der SCM, ist der Titel fast durch. Gewinnt Berlin, brennt die Liga.

Und Berlin hat die Waffen dafür. Allen voran Mathias Gidsel. Für Kretzschmar ist der Däne mehr als nur ein Topspieler: „Er ist der Außerirdische unserer Sportart.“ Kaum zu stoppen, immer einen Schritt schneller, eiskalt im Abschluss. Gidsel steht für das neue Gesicht der Füchse: jung, hungrig, gnadenlos.
Ost-Derby im Handball freut Stefan Kretzschmar
Doch Magdeburg kontert mit Mentalität. Trainer Bennet Wiegert treibt sein Team an die Grenze. „Die Mentalität, die Benno vorlebt, überträgt sich auf jeden einzelnen“, sagt Kretzschmar. Der SCM wirkt fokussiert, fast unerbittlich. Titel sind dort kein Zufall.


