Kevin James und Jillian Mueller in der Netflix-Sitcom „The Crew“. Foto: Netflix/Eric Liebowitz

Als stets Shorts tragender Lieferfahrer Douglas Heffernan spielte sich Kevin James in „King of Queens“ nicht nur in die Herzen zahlreicher Fans, sondern auch in die Bücher von Prozenten und Regisseuren in Hollywood. Nach zahlreichen Kino-Komödien versucht sich der 55-Jährige nun erneut an einer Sitcom - und die scheint auf großes Interesse zu stoßen.

Es ist nicht der erste Versuch von Kevin James, an die alten „King of Queens“-Serien-Tage anzuknüpfen. Bereits 2016 brachte er mit „Kevin Can Wait“ eine neue Serie heraus. Die wurde allerdings aufgrund von Erfolglosigkeit nach zwei Staffeln eingestellt. Bei der neuen Serie „The Crew“ könnte das anders werden. Seit dem 15. Februar ist sie auf dem Streaming-Dienst Netflix zu sehen - und rangiert dort inzwischen in den Top3 der Netflix-Charts.

„The Crew“ ist eine klassische Kevin-James-Sitcom

Das Setting ist wie bei einer klassischen Sitcom. Eine sehr helle, sehr nachgebaut aussehende Kulisse und Hintergrundgelächter. Die Geschichte spielt aber nicht wie bei „King of Queens“ und „Kevin Can Wait“ im familiären Umfeld, sondern in einem Nascar-Rennstall. Kevin James spielt den Teamchef Kevin Gibson, der sich mit der neuen, jungen Inhaberin Catherine Spencer (gespielt von Jillian Mueller) auseinandersetzen muss.

Denn die Tochter des bisherigen Besitzers plant, frischen Wind in das mittelmäßige Team zu bringen. Doch Teamchef Kevin will so gar nichts an seinen bisherigen Methoden ändern. Das riecht nach Streitereien, dem Stoff, aus dem viele von Kevin James' Witze gemacht sind, wie seine bisherigen Filme und Serien zeigen.

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Produziert wird die Serie von Andy Fickman, mit dem James bereits bei „Kevin Can Wait“ zusammengearbeitet hat. Weitere Rollen übernehmen Gary Anthony Williams, Freddie Stroma, Sarah Stiles, Dan Ahdoot, Paris Berelc und Bruce McGill. 

Die Serie startet rund 23 Jahre, nachdem „King of Queens“ mit Kevin James, Leah Remini und dem 2020 verstorbenen Jerry Stiller die Welt eroberte und maßgeblich den Stil vieler anderer Sitcoms der 2000er Jahre beeinflusste. Wie „The Crew“ langfristig einschlägt, muss sich noch zeigen.