„Maschendrahtzaun“ – dieses Wort machte Regina Zindler Ende der 90er-Jahre berühmt und zur Kultfigur. Das gleichnamige Lied erlangte durch Stefan Raab deutschlandweite Bekanntheit. Doch um die Frau steht es aktuell nicht gut. „Meine Frau liegt im Sterben. Sie hat Krebs im Endstadium“, sagt ihr Mann zu BILD.
Mann von Regina Zindler: „Gibt keine Rettung mehr“
Regina Zindler fühle sich deutlich geschwächt und möchte niemanden mehr empfangen. Fotos will sie auch keine mehr machen. „Meine Frau bekommt bei uns zu Hause täglich Palliativpflege. Ihr bleiben noch vier Wochen, vielleicht acht. Ich werde bis zum Schluss für sie da sein“, berichtet Reginas Mann.
Auf den berühmten Maschendrahtzaun angesprochen, sagt er: „Wir haben damit seit Langem abgeschlossen. Ich habe jetzt auch andere Probleme im Kopf.“ Seine Frau habe zwei aggressive Krebsherde im Unterleib. Es gebe keine Rettung mehr.
Regina Zindler und ihr „Nachbarschaftsstreit“ gerieten 1999 deutschlandweit in den Schlagzeilen.
TV-Moderator Stefan Raab griff in seiner Sendung „TV Total“ den Zwist auf und amüsierte sich über die Skurrilität des Verfahrens und über den vogtländischen Dialekt Zindlers. Ihre Aussprache der Wörter „Maschendrahtzaun“ und „Knallerbsenstrauch“ wurde legendär.
„Maschendrahtzaun“ wurde zu Stefans Raabs größtem Hit
Raab stellte in der Sendung auch ein Lied vor, in dem er Video-Ausschnitte mit Zindler in der Strophe und im Refrain verwendete. Die Resonanz auf die erste TV-Fassung war so groß, dass Raab später einen Song produzierte. Dabei wurde die Originalaufnahme der Wörter „Maschendrahtzaun“ und „Knallerbsenstrauch“ in das Lied eingearbeitet.

Das Stück stieg Ende November 1999 auf Platz 1 in die deutschen Charts ein und konnte die Spitzenposition sechs Wochen in Folge behaupten.


