Nach Jack Whites Tod richtet sich der Blick nicht nur auf das familiäre Drama abseits der Kameras und sein tragisches Ende, sondern auch auf die Frage, was von seinem Lebenswerk übrig bleibt. Der einstige Hit-Produzent hinter Hits wie „Looking for freedom“ hinterlässt ein komplexes Geflecht aus Vermögenswerten, Eigentumsrechten und erheblichen finanziellen Verpflichtungen. Wer erbt was? Und was geschieht mit der Villa im Berliner Grunewald?
Warum Alleinerbin Rafaella Nussbaum ein Minus-Erbe droht
Rafaella Nussbaum, von der Jack White kurz vor seinem Tod getrennt war, soll als Alleinerbin im Testament vermerkt sein. Sie soll den kompletten Nachlass übernehmen – inklusive dem Vermögen, aber auch den Verpflichtungen. Jack Whites sieben Kinder aus vier Beziehungen erben nicht automatisch, könnten jedoch Pflichtteilsansprüche einfordern. Doch wollen die fünf erwachsenen Kinder das überhaupt?
Früher war Jack White Multimillionär. Doch zuletzt war von den Millionen kaum noch etwas übrig. Vor seinem Tod plagten Jack White massive finanzielle Sorgen, er hatte hohe Schulden. Laut Medienberichten erhielt er zuletzt nur noch Tantiemen aus alten Erfolgen. Der Nachlass soll stark geschrumpft sein und könnte womöglich zu einem Minus-Erbe werden, das mehr kostet als es einbringt.
Jack Whites Villa gehört der Ex-Frau und den Töchtern
Rafaella soll das Erbe bisher nicht ausgeschlagen haben, wodurch sie auch mögliche Steuerschulden, private Forderungen und weitere Verpflichtungen übernehmen müsste.

Und auch die prunkvolle Villa im Berliner Grunewald, in der White lebte und auch starb, war gar nicht sein Eigentum. Jack White besaß nur ein Wohnrecht. 65 Prozent des Hauses gehören seiner Ex-Frau Janine White, 35 Prozent den gemeinsamen Töchtern Gloria und Ella.


