Die Reality‑Kandidatin Ariel Hediger sorgte Anfang des Jahres im RTL‑Dschungelcamp mit einem emotionalen Geständnis für Aufsehen. Vor laufenden Kameras sprach sie über eine schwierige Kindheit und das belastete Verhältnis zu ihrer Mutter. Was als bewegender Moment begann, eskalierte rasch zum öffentlichen Familienzwist. Denn Ariels Mutter meldete sich zu Wort – und widersprach ihrer Tochter auf ganzer Linie. Jetzt scheint es keinerlei Kontakt mehr zwischen Mutter und Tochter zu geben.
Ariel spricht öffentlich über ihre „kalte“ Mutter
Im Dschungeltelefonat brach es aus Ariel heraus. Sie schilderte, das Verhältnis zu ihrer Mutter sei schon früh „kalt“ gewesen. Nach der Trennung der Eltern sei ihre Mutter mit neuem Partner weit vom Vater weggezogen – für Ariel ein Schock, denn er sei ihre wichtigste Bezugsperson gewesen. Sie berichtete von Konflikten, Rebellion und davon, schließlich in ein Heim gekommen zu sein. Aus ihrer Sicht sei dies ein Ultimatum der Mutter gewesen, das sie bis heute schwer belaste.
Die Aussagen schlugen hohe Wellen. Zuschauer zeigten Mitgefühl, doch es kamen auch Zweifel auf. In den sozialen Medien entbrannte eine hitzige Debatte: War Ariels Geschichte die ganze Wahrheit? Die Situation spitzte sich zu, als Ariels Ex‑Partner Giuliano Hediger, der Vater ihrer Tochter, öffentlich reagierte und ankündigte, ebenfalls Stellung zu beziehen, inklusive der Sicht von Ariels Mutter.
Mutter weist heftige Vorwürfe von Ariel zurück
Kurz darauf folgte die harte Gegenrede. In einem öffentlich verbreiteten Statement wies Ariels Mutter die Vorwürfe entschieden zurück. Ihrer Darstellung zufolge hat Ariel eine normale und schöne Kindheit gehabt. Der Wohnort nach der Trennung sei keine drei Stunden, sondern etwa eine Stunde vom Vater entfernt gewesen. Treffen seien regelmäßig möglich gewesen, das Sorgerecht sei geteilt worden.

Den Heimaufenthalt bestätigte die Mutter – allerdings mit einer völlig anderen Begründung. Das Verhalten der Tochter habe sich damals zugespitzt, sie selbst sei am Limit gewesen und habe keinen anderen Ausweg gesehen. Von einem „Abschieben“ wolle sie nichts wissen. Besonders deutlich wurde sie, als sie Ariel vorwarf, mit überzogenen Darstellungen Sympathiepunkte sammeln zu wollen.
Kontaktabbruch zwischen Mutter und Tochter
Nun meldet sich Ariel in einer Frage-Antwort-Runde auf Instagram noch einmal zu Wort und verrät, dass der Kontakt zu ihrer Mutter ganz abgebrochen sei. Dies habe auch „klare Gründe“. „Ich habe im Dschungel gesagt, sie sei kalt, und sie kann froh sein, dass ich nicht alles gesagt habe, denn es gibt ganz klare Dinge, die genau das bestätigen.“
Besonders schwer wiegen für Ariel die Ereignisse nach dem Tod ihres Vaters: „Als ich meinen Papa verloren habe, hat sie den Kontakt zu mir abgebrochen. Sie hat mich an Weihnachten alleine gelassen. Sie hat mich an Neujahr alleine gelassen. Sie hat meiner Tochter nicht einmal zum Geburtstag gratuliert und noch ganz vieles mehr. Und so jemand ist jetzt beleidigt, weil ich sage, sie sei kalt? Sie ist noch viel mehr als das.“




