Echter Hack-Igel!

Schreck-Rezept: So geht der legendäre Mettigel!

Der Mettigel: Partyhit oder Kulinarik-Schreck? Mit Zwiebelringen oder Salzstangen als „Stacheln“ und rohem Mett sorgt der Klassiker bis heute für Faszination und Schaudern.

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Mettigel mit Stacheln: Ob mit Salzstangen oder Zwiebelstücken – der Klassiker bleibt Kult und sorgt für staunende Blicke. Hier das Original-Rezept!
Mettigel mit Stacheln: Ob mit Salzstangen oder Zwiebelstücken – der Klassiker bleibt Kult und sorgt für staunende Blicke. Hier das Original-Rezept!IMAGO / Karina Hessland

Der Mettigel wurde einst auf jeder Feier serviert und wird häufig auf die 1950er bis 1970er Jahre datiert. Der Name des Gerichts „Mettigel“ und die Rezepte zur Garnierung von Mett als Igel gibt es jedoch erst seit den 2000er Jahren. Heute ist der Hackepeterigel Kult.

Hier ist das Rezept für den ultimativen Mettigel – garantiert nostalgisch und ein bisschen hässlich!

Zutaten für den Mettigel
  • 500 Gramm frisches Schweinemett, gut gemahlen
  • 1 Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1 Teelöffel Salz
  • ½ Teelöffel Pfeffer
  • 1 Teelöffel Paprikapulver, edelsüß
  • 1 Ei
  • 1 Brötchen, in Wasser eingeweicht und ausgedrückt
  • 1 Esslöffel Senf
  • 1 Packung Salzstangen, für die „Stacheln“ oder Zwiebel länglich geschnitten
  • 1 Essiggurke oder ein paar Rosinen, für die Augen und Nase
  • Einige Radieschen oder Kirschtomaten, für Deko
Kult oder Kuriosität? Der legendäre Mettigel mit seinen Salzstangen, oder Zwiebel-Stacheln und rohem Mett sorgt bis heute für staunende Blicke – hier das Rezept!
Kult oder Kuriosität? Der legendäre Mettigel mit seinen Salzstangen, oder Zwiebel-Stacheln und rohem Mett sorgt bis heute für staunende Blicke – hier das Rezept!IMAGO / Panthermedia

Das Schweinemett mit der fein gewürfelten Zwiebel, Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Ei, dem eingeweichten Brötchen und Senf gründlich vermengen. Die Masse sollte gut gewürzt sein – schließlich wird sie roh serviert.

Auf einer Servierplatte oder einem großen Teller die Mettmasse zu einem ovalen Hügel formen. An einem Ende wird die „Schnauze“ leicht spitz modelliert. Salzstangen oder Zwiebeln in regelmäßigen Abständen in den „Rücken“ des Igels stecken. Sie sollten schräg nach hinten zeigen und dicht aneinander stehen. Zwei Scheiben Essiggurke oder Rosinen als Augen und eine kleine Gurkenscheibe für die Nase verwenden. Radieschen, Kirschtomaten oder Petersilie um den Igel verteilen. Das verleiht dem Schreckgesicht ein wenig Frische.

Wie steht ihr zum Mettigel? Kult, Grusel oder beides? Schreibt uns in die Kommentare – wir sind gespannt!