Der Mettigel wurde einst auf jeder Feier serviert und wird häufig auf die 1950er bis 1970er Jahre datiert. Der Name des Gerichts „Mettigel“ und die Rezepte zur Garnierung von Mett als Igel gibt es jedoch erst seit den 2000er Jahren. Heute ist der Hackepeterigel Kult.
Hier ist das Rezept für den ultimativen Mettigel – garantiert nostalgisch und ein bisschen hässlich!
- 500 Gramm frisches Schweinemett, gut gemahlen
- 1 Zwiebel, fein gewürfelt
- 1 Teelöffel Salz
- ½ Teelöffel Pfeffer
- 1 Teelöffel Paprikapulver, edelsüß
- 1 Ei
- 1 Brötchen, in Wasser eingeweicht und ausgedrückt
- 1 Esslöffel Senf
- 1 Packung Salzstangen, für die „Stacheln“ oder Zwiebel länglich geschnitten
- 1 Essiggurke oder ein paar Rosinen, für die Augen und Nase
- Einige Radieschen oder Kirschtomaten, für Deko

Das Schweinemett mit der fein gewürfelten Zwiebel, Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Ei, dem eingeweichten Brötchen und Senf gründlich vermengen. Die Masse sollte gut gewürzt sein – schließlich wird sie roh serviert.
Auf einer Servierplatte oder einem großen Teller die Mettmasse zu einem ovalen Hügel formen. An einem Ende wird die „Schnauze“ leicht spitz modelliert. Salzstangen oder Zwiebeln in regelmäßigen Abständen in den „Rücken“ des Igels stecken. Sie sollten schräg nach hinten zeigen und dicht aneinander stehen. Zwei Scheiben Essiggurke oder Rosinen als Augen und eine kleine Gurkenscheibe für die Nase verwenden. Radieschen, Kirschtomaten oder Petersilie um den Igel verteilen. Das verleiht dem Schreckgesicht ein wenig Frische.
Wie steht ihr zum Mettigel? Kult, Grusel oder beides? Schreibt uns in die Kommentare – wir sind gespannt!

