Brokkoli-Pesto schmeckt besonders gut zu Nudeln, Geflügel oder als Brotaufstrich. Imago Images

Pesto - das ist ganz klassisch der intensive Geschmack von würzigen Kräutern, Olivenöl und Knoblauch. Ein Hauch Italien in der deutschen Küche. Doch das klassische Basilikum-Pesto war gestern. Haben Sie schon mal Pesto aus Brokkoli probiert? Sie werden nie wieder etwas anderes wollen. Das Pesto aus Brokkoli geht nicht nur ganz einfach, sondern auch schnell. Der KURIER verrät Ihnen, wie es geht...

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Zutaten:

  • 125 Gramm Brokkoli
  • 150 ml Olivenöl
  • 60 ml Hühnerbrühe
  • 5 Knoblauchzehen
  • 1 Bund Basilikum
  • 125 Gramm Mandeln
  • 125 Gramm Parmesan
  • 1 Esslöffel Balsamico
  • Salz
  • frisch gemahlener Pfeffer

Und so wird es gemacht:

1. Waschen und putzen Sie den Brokkoli. Die Röschen in Salzwasser fünf Minuten kochen, kalt abspülen und abtropfen lassen.

2. Blanchieren Sei dann die Mandeln kurz in kochendem Wasser, schrecken Sie kalt ab und entfernen die Haut. Nun die Knoblauchzehen schälen und halbieren. Dann den Basilikum waschen und mit einem Küchenpapier trockentupfen. Zupfen Sie nun die Blättchen ab.

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3. Nun geben Sie alle Zutaten in einen Standmixer und pürieren alles klein. Alternativ können Sie auch die Zutaten in eine Rührschüssel geben und pürieren alles mit einem Stabmixer fein. Nun alles mit Salz und Pfeffer abschmecken. In sterilisierte (tötet die Keime ab) Gläser abfüllen und gut verschließen.

4. Nun lagern Sie die Gläser an einem dunklen und kühlen Ort. So ist das Brokkoli-Pesto mindestens 14 Tage haltbar.

5. Brokkoli-Pesto schmeckt besonders gut zu Nudeln, Geflügel oder als Brotaufstrich. Die Menge des Parmesans variieren Sie je nach Geschmack. Die Menge des Olivenöls können Sie je nach Konsistenz anpassen.

Guten Appetit!

Übrigens: Pesto (von italienisch pestare, „zerstampfen“) ist eine ungekochte Paste, die in der italienischen Küche meist mit Nudeln vermischt gereicht wird. Die bekannteste Version davon ist der Pesto genovese. Der traditionelle Pesto stammt aus Ligurien und wurde dort offenbar Mitte 1863 erstmals dokumentiert.

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