Herzlich willkommen zur Sonntagsausgabe des Witz des Tages! Heute stehen traditionell die besten Einsendungen unserer Leserinnen und Leser im Mittelpunkt. Viele kreative und witzige Beiträge haben uns erreicht, und wir freuen uns, Ihnen daraus eine Auswahl zu präsentieren. Möchten auch Sie Teil dieser Rubrik sein, dann schicken Sie uns Ihren Lieblingswitz an wirvonhier@berlinerverlag.com. Vielleicht lesen wir Ihren Beitrag schon nächsten Sonntag. Nun aber erst einmal viel Freude mit dem Witz des Tages von heute!
Bauernhof und Botschaft: Witz des Tages im KURIER
Auf einem Bauernhof sind alle zur Ernte auf dem entfernten Feld, nur die Oma ist zu Hause, weil der Besamungstechniker sich für die Kühe angemeldet hat. Nach einer Weile kommt er und sagt: „Guten Tag, ich bin der Besamer. Wo ist denn der Stall?“ Die Oma antwortet: „Da hinten, und an der Tür ist ein Nagel, da können Sie Ihre Hose aufhängen.“ – eingesendet von Silvia Konik
Markus Wolf und Erich Mielke sind in der russischen Botschaft in Ostberlin. Ein Treffen der Geheimdienste, und nachdem die Sitzung ein wenig länger dauert und zusätzlich noch ein Empfang parallel erfolgt, lädt man die beiden zum Abendessen ein. Es schmeckt recht gut, und man ist guter Dinge. „Das Besteck ist ja wunderschön. Da kann ich bei meiner Geliebten wieder punkten, die sammelt so was“, spricht der Mielke und steckt sich alle Teile in die Anzugtasche. Wolf reagiert nicht, er kann den Typen neben sich überhaupt nicht leiden. „Na, Wolf, traust du dich? Hast doch sicher auch was nebenbei laufen“, provoziert Mielke den anderen. Dieser ergreift das Dessertlöffelchen, klopft gegen sein Weinglas und steht auf. „Liebe Anwesende, verehrte Damen und Herren“, spricht er in den Saal hinein. „Vielen Dank für diesen wunderschönen Abend, und ich möchte mit einem kleinen Zaubertrick dazu beitragen“, erwartungsvoll wird er angeschaut. „Ich stecke nun mein Besteck in die Tasche“, er tut es und murmelt etwas Unverständliches. „Und dann hole ich es beim Genossen Mielke wieder raus.“ – eingesendet von Michael Reuther
Ein Ehepaar liegt am Strand. Auf einmal springt der Mann auf. „Hilde, ich habe der Malerkolonne vergessen, den Haustürschlüssel da zu lassen. Wie wollen die jetzt den Flur streichen?“ Er ruft die Malerfirma an. „Meister, ich habe vergessen, den Schlüssel da zu lassen.“ „Kein Problem, Herr Meier. Wir haben kurzfristig einen Gynäkologen eingestellt. Der hat den Flur durch den Briefschlitz gestrichen.“ – eingesendet von Uwe Motz





