Sonntag – der Tag für Ruhe, Entspannung und gute Geschichten. Natürlich darf dabei unsere Rubrik Witz des Tages nicht fehlen. Heute ist ein ganz besonderer Tag: Denn jeden Sonntag präsentieren wir die besten Witze unserer Leserinnen und Leser. Vielleicht entdecken Sie ja gleich einen echten Lieblingswitz! Und wer weiß – nächste Woche könnte schon Ihrer dabei sein. Senden Sie Ihre besten Einfälle an wirvonhier@berlinerverlag.com und werden Sie Teil unserer humorvollen Gemeinschaft.
Pferd und Fleischer: Witz des Tages im KURIER
Das Pferd des Bauern ist krank. Es frisst nicht mehr und hat sich auf den Boden gelegt – alles Anzeichen für das nahe Ende. Der Bauer ist verzweifelt und klagt, er müsse den Hof verkaufen, sollte das Pferd sterben. Alle anderen Tiere im Stall sind furchtbar erschrocken: die Kuh, die Hühner und auch das Schwein. „Pferd, bitte werde wieder gesund. Wir haben es so schön hier und sind doch fast schon eine Familie“, redet das Schwein auf das arme Pferd ein. Stundenlang, jeden Tag, und endlich, nach drei Tagen, steht das Pferd ächzend auf, beginnt wieder zu fressen, und alle Tiere sind froh. Der Bauer schaut in den Stall und fällt fast um vor Überraschung. „Frau“, ruft er laut, „hurra, das Pferd ist wieder gesund! Wir feiern ein Fest und schlachten das Schwein!“ – eingesendet von Michael Reuther
Lydia will sich an der Kinokasse vordrängeln. Sagt einer zu ihr: „Stell dich gefälligst hinten an!“ – „Geht nicht“, meint Lydia daraufhin, „da steht schon einer.“ – eingesendet von Ulrich Herzau
Nach Abschluss seiner Lehre bittet der Fleischer-Azubi den Meister um eine schriftliche Beurteilung seiner Leistungen über die Jahre hinweg. Was der Azubi allerdings nicht weiß, ist, dass der Meister ihn von Zeit zu Zeit heimlich beobachtet hatte, wie er sich am Ende des Tages ab und an Knochen für seinen Hund zu Hause einpackte. Nach einer Weile erhält der Azubi seine Beurteilung vom Meister zugeschickt. Darin wird seine Arbeit in den höchsten Tönen gelobt. Am Ende liest der Azubi den Satz: „Er war ehrlich bis auf die Knochen.“ – eingesendet von Antje Keil





