Chase mit seinem Vater und Schwester Foto: Facebook

Dieser siebenjährige Junge ist ein echter Held. Chase Poust war mehr als eine Stunde gegen die Strömung zum Ufer eines Flusses in Florida geschwommen. Und konnte so seinem Vater und seiner kleinen Schwester das Leben retten.

Von der Strömung mitgerissen

Steven Poust war mit seinem Sohn und dessen vierjähriger Schwester auf dem St. John’s River fischen gewesen. Die Kinder schwammen im Wasser direkt neben dem geankerten Boot, als das kleine Mädchen von einer starken Strömung mitgerissen wurde. Vater Steven im Interview mit dem örtlichen TV-Sender „Jax4“: „Ich bin hinterher gesprungen. Meine Tochter trug eine Schwimmweste und wurde schnell immer weiter weggetrieben. Ich bin mit Leibeskräften hinterher geschwommen, um sie einzufangen.“ Er rief seinem Sohn zu, zum Ufer zu schwimmen und Hilfe zu holen.

Chase: „Es war total hart  und ich hatte total Angst, weil die Strömung gegen mich war. Ich habe mich immer wieder auf den Rücken gelegt und habe mich treiben lassen, um Kraft zu sparen.“ Mit dieser Methode schaffte er es an Land. Er lief zu dem ersten Haus, das er sah und konnte Hilfe verständigen.

Lesen Sie auch: Badesaison: DLRG warnt: „Ertrinken ist ein stiller Tod“

Die Feuerwehr von Jacksonville konnten Vater und Tochter Poust mit einem Motorboot 45 Minuten später bergen. Die Beiden waren kurz davor, in den offenen Atlantik hinausgetrieben zu werden. Steven Poust: „Ohne Chase hätte es ganz schlimm ausgehen können. Er hat uns gerettet!“