Schreckliche Blut-Tat in Hamburg: Im Stadtteil Bramfeld im Nordosten der Hansestadt hat ein Teenager seine Mutter erschossen. Mit einer Harpune!
Mitten in der Nacht zu Sonntag, kurz nach 3 Uhr, hatte sich ein junger Mann beim Polizeinotruf in Hamburg gemeldet. Er sagte, er habe seine Mutter getötet. Als die alarmierten Beamten in dem Mehrfamilienhaus in Bramfeld an der Straße Lohkoppel eintrafen, fanden sie in der mutmaßlichen Tatort-Wohnung die auf dem Boden liegende leblose Frau. Die Rettungskräfte konnten nichts mehr für die 50-Jährige tun.
Die Leiche der Frau „wies mehrere Spuren scharfer Gewalt an Oberkörper und Hals auf“, wie die Polizei mitteilte. Mehrere Medien berichten, dass der 19-jährige Sohn mit einer Harpune auf seine Mutter geschossen haben soll. Die Polizei gab zur Tatwaffe bislang keine weiteren Informationen bekannt.
Der 19-jährige Sohn lässt sich widerstandslos festnehmen
In der Wohnung nahmen die Beamten den 19-Jährigen fest. Er war offenbar stark betrunken und leistete keinen Widerstand, wie die Polizei weiter mitteilte. Das Kriseninterventionsteam des Deutschen Roten Kreuzes übernahm die psychosoziale Akutbetreuung von Familienangehörigen.
Die Mordkommission ermittelt in dem Fall. Am Tatort sicherten Polizisten in Schutzanzügen Spuren und machten Fotos. Neben der Harpune, ein Wurfspieß oder Speer für die Fischjagd, wurde nach Informationen der Hamburger „MoPo“ auch ein Messer gefunden und sichergestellt. Geprüft werde nun, ob er mit einem Gegenstand oder mit beiden seine Mutter tödlich verletzte.
Warum tötete der Sohn die Mutter? Das Motiv ist noch unklar
Weitere Erkenntnisse teilten Staatsanwaltschaft und Polizei bislang nicht mit. Was den 19-jährigen Sohn dazu brachte, seine Mutter mit solch einer Gewalt anzugreifen, dass sie die Attacke nicht überlebte, ist bislang völlig unklar.


