Die US-Magier Roy Horn (r) und Siegfried Fischbacher vom Duo Siegfried und Roy Foto: Felix Hörhager/dpa

Die Welt trauert um Siegfried Fischbacher. Und obwohl er nicht umgeben von seiner Familie oder engsten Freunden starb, erfüllte sich immerhin der letzte Wunsch des 81-Jährige: Er wollte nicht so wie Roy sterben – allein in einem Krankenbett.

Laut Berichten hatte der Tod seines Lebenspartners im Mai 2020 Fischbacher sehr zugesetzt. Ein Freund in der „Daily Mail“: „Er wollte unbedingt, dass Roy noch mal nach Hause kommt. Ihn auf der Intensivstation sterben zu sehen, hat ihm sehr wehgetan. Und ihm auch sicher körperlich zugesetzt.“ Nur eine kleine Anzahl von Leuten wusste da schon von Siegfrieds schwerer Krankheit. Sein Zustand verschlechterte sich zunehmens. Weshalb er auch einen geplante Reise zu seiner Familie in Deutschland im Dezember abblies.

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Stattdessen unterzog sich Fischbacher im Dezember einen 12-stündigen Eingriff, bei dem ihm ein bösartiger Tumor entfernt wurde. Vergeblich. Die Ärzte gaben ihm nach der OP die Hiobsbotschaft: Es gab keine Hoffnung mehr auf Heilung, der Krebs hatte sich in seinem Körper ausgebreitet. Und ihm blieb nicht mehr viel Zeit. Der Freund: „Er wollte in Frieden in seinem eigenen Haus sterben wollte. Er hatte zwei speziell ausgebildete Intensivpfleger um sich herum, die Tag und Nacht an seiner Seite waren“.

Aufgegeben wollte Siegfried allerdings bis zuletzt nicht. Laut des Freundes kämpfte er um sein Leben und freute sich über jeden Tag, den er noch hatte. Er verbrachte jede Sekunde davon auf seinem 50 Hektar großen Anwesen „Little Bavaria“, was ihm zum Abschluss seines langen Lebens noch ein Stück Heimatgefühl gab. Sein privates Bayern in der Wüstenmetropole. Der Freund: „Er hatte noch einige gute Tage und hat versucht, diese zu genießen. Er hat viel Zeit in seinem Garten verbracht und von Roy gesprochen. Siegfried konnte dessen Geist auf dem Anwesen spüren, besonders, wenn er mit den Hunden spielte, die auch Roy so sehr geliebt hat.“

Laut des Freundes hatte Horn kurz vor seinem Tod Siegfried noch eine Nachricht überbringen lassen: „Er wollte, dass Siegfried wusste, dass er nach seinem Tod vom Himmel aus auf ihn schauen wird. Sie waren beide sehr spirituell und Siegfried hat eine kosmische Verbindung zu Roy verspürt.“ Siegfried starb laut Berichten Mittwochnacht um 23.30 Uhr Ortszeit. Mit dem für ihn sicheren Gefühl, dass „er mit Roy im Himmel vereint sein wird.“