Bei einem Ausflug auf einen Berg in Österreich wurde ein Vierjähriger allein auf dem Gipfel zurückgelassen. Die Mutter bemerkte erst nach der Seilbahnfahrt im Tal, dass das Kind fehlte. Durch glückliche Umstände kam es zu einer raschen Familienzusammenführung.
In einer großen Gruppe hatten sich am Mittwoch vier Erwachsene mit neun Kindern zu einem Wanderausflug auf den Grünberg bei Gmunden im Salzkammergut aufgemacht. Ein fröhlicher Tag, der mit einem großen Schreck endete. Denn als die Truppe wieder im Tal ankam, fehlte eines der Kinder. Der vierjährige Junge war allein auf dem Berg zurückgelassen worden. Seine 36-jährige Mutter hatte den Kleinen an der Bergstation der Seilbahn glatt vergessen.
Wie konnte es dazu kommen? Kurz bevor es um halb Sechs abends mit der Gondel wieder ins Tal gehen sollte, spielten die Kinder auf dem Spielplatz bei der Grünberg Seilbahn Bergstation, wie die Agentur APA berichtet. Darunter auch der kleine Sohn der 36-Jährigen. Dann kam die Gondel zur Abfahrt und alle vier Erwachsenen und die Kinder stiegen rasch ein. Im allgemeinen Tumult mit den vielen Kindern war offenbar nicht aufgefallen, dass der Vierjährige nicht mit in der Seilbahn war.

Mutter verzweifelt im Tal, kleiner Sohn weinend auf dem Berg
Erst im Tal bemerkt die Mutter entsetzt, dass sie ihren kleinen Sohn auf dem Berg zurückgelassen hatte. Der Vierjährige suchte dort bereits weinend nach seiner Mama. Zum Glück kümmert sich eine 49-jährige Frau gleich um ihn. Sie kontaktierte auch umgehend die Polizei. Und ein zweites Glück: Der Sohn der 49-Jährigen kannte den kleinen verlorenen Jungen, weil er mit dessen Schwester befreundet ist. Somit konnten die beiden auch der Mutter des Vierjährigen schnell Bescheid geben, dass ihr Kind in guten Händen ist.

