Zwei Feuerwehrmänner befreien an einer Aufzugstür in Bochum einen Hund aus einer misslichen Lage. Frauchen war ohne ihn losgefahren, hielt die Leine aber fest. Feuerwehr Bochum/dpa

Das Frauchen im Aufzug, der Hund noch davor: In einem Bürogebäude in Bochum ist ein angeleinter Vierbeiner von einem fahrenden Fahrstuhl nach oben gezogen worden. Die Besitzerin wollte mit ihrem Hund an der Leine im Kellergeschoss in den Fahrstuhl steigen, wie die Bochumer Feuerwehr am Montag mitteilte. Als sich die Tür schloss, stand sie demnach bereits in der Kabine, ihr Tier jedoch nicht.

Als sich der Aufzug in Bewegung gesetzt habe, sei der Hund immer weiter nach oben gezogen worden. Geistesgegenwärtig habe die Frau den Fahrstuhl im Erdgeschoss gestoppt und die Lichtschranke blockiert. Laut Feuerwehr befand sich der Hund zu diesem Zeitpunkt hilflos im Kellergeschoss an der Oberkante der Fahrstuhltür.

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Um den Vierbeiner aus seiner misslichen Lage zu befreien, rückte die Feuerwehr an. Im Bürogebäude hätten die Einsatzkräfte die Hundebesitzerin immer noch am Boden der Aufzugkabine vorgefunden. In der Hand hielt sie demnach die letzten zehn Zentimeter der Hundeleine, an dessen anderem Ende das Tier hing.

Der verängstigte Hund sei im Keller stabilisiert worden. Anschließend sei dessen Geschirr vorsichtig durchtrennt und der Vierbeiner aus seiner misslichen Lage befreit worden. Er wurde unverletzt an seine Besitzerin übergeben.