Schock in Salzgitter: Am Donnerstag wurde auf dem Gelände einer berufsbildenden Schule Amok-Alarm ausgelöst. Es gab einen Hinweis, dass sich eine verdächtige Person mit einer Waffe auf dem Schulgelände befindet.
Bei der Durchsuchung der Schule hat die Polizei einen Minderjährigen gefasst. Der Junge befinde sich nicht mehr an der Schule und sei in Polizeigewahrsam, teilten die Beamten am Donnerstagmittag mit. Es handele sich vermutlich um die beschriebene Person.
Amok-Alarm in Salzgitter, Schule geräumt
Laut Polizei wurde schon am späten Vormittag ein Notruf abgesetzt, weil auf dem Schulgelände eine Person mit einer Waffe gesehen wurde. Daraufhin wurde Großalarm ausgelöst. Es seien zahlreiche Einsatzkräfte und Polizeiwagen vor Ort, hieß es zunächst. Das Gelände rund um die Schule BBS Fredenberg wurde abgesperrt.
Die Schüler seien von Polizeibeamten nach und nach aus der Schule gebracht worden. „Die Schüler:innen werden aktuell kontrolliert aus der Schule begleitet“, teilte die Polizei mit. „Der Hans-Böckler-Ring sowie die Gaußstraße sind gesperrt. Die Maßnahmen dauern an.“ Auf X hieß es bei der zuständigen Polizeibehörde nur: „Aktuell kommt es zu einem Großeinsatz im Bereich einer Schule. Wir sind mit vielen Einsatzkräften vor Ort.“
Größerer Polizeieinsatz
— Polizei SZ / PE / WF (@Polizei_SZ) February 12, 2026
📍Salzgitter, Hans-Böckler-Ring.
Aktuell kommt es zu einem Großeinsatz im Bereich einer Schule.
Wir sind mit vielen Einsatzkräften vor Ort.
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Einige Schüler seien zunächst in Klassenräumen eingeschlossen gewesen. Die Schulleiterin eines Gymnasiums, das sich ebenfalls auf dem Gelände befindet, bat die Eltern in einer Mail um Besonnenheit. Die Kinder seien zur Sicherheit in den Klassenräumen, dürften ihre Handys nicht benutzen. „Ihr Kind ist aktuell nicht in Gefahr“, schrieb sie. Eltern sollten außerdem nicht zum Einsatzort kommen, um die Arbeit der Polizei nicht zu behindern. „Bitte bleiben Sie dem Schulzentrum fern, auch wenn es schwerfällt.“


