Matcha ist überall. In Cafés, auf Instagram, in Fitnessstudios – und inzwischen auch in Berlins Kiezen. Der grüne Latte gilt als Lifestyle-Getränk, als gesunde Kaffee-Alternative und als Symbol für einen bewussteren Lebensstil. Doch der Trend hat seinen Preis: In vielen Cafés kostet ein Matcha Latte schnell fünf Euro oder mehr. Jetzt zeigt sich, wie groß der Hype inzwischen ist – sogar Discounter steigen ein.
Vom Szene-Drink zum Discounter-Produkt
Seit dem 23. Februar gibt es bei Aldi Nord einen eigenen Bio Matcha Latte Drink in den Kühlregalen. Der Preis: 1,99 Euro pro 250-Milliliter-Flasche. Der Artikel soll dauerhaft in allen rund 2200 Filialen erhältlich sein.
Dass ein Discounter auf Matcha setzt, zeigt, wie sehr sich das Getränk vom Nischenprodukt zum Massenphänomen entwickelt hat. Was früher vor allem in japanischen Teehäusern und bei Teeliebhabern bekannt war, ist heute Teil der Popkultur. Influencer bewerben Matcha als „Superfood“, als Konzentrations-Booster und als sanfte Energiequelle.
Der neue Drink basiert auf Hafermilch, ist vegan und von Natur aus laktosefrei. Gesüßt wird mit Bio-Dattelsirup, auf raffinierten Zucker und künstliche Süßstoffe wird verzichtet. Der enthaltene Matcha stammt aus Japan, dem Ursprungsland des Getränks.
Pro Flasche sind 2,5 Gramm Matcha enthalten. Angeboten werden drei Sorten: Klassik, Vanille mit echter Bourbon-Vanille, und Erdbeere mit Erdbeerpüree.

Doch was steckt wirklich hinter dem Matcha-Boom? Anders als bei normalem Tee werden beim Matcha die ganzen Teeblätter getrunken. Dadurch enthält das Pulver viele Antioxidantien, Vitamine, Aminosäuren und Koffein. Besonders bekannt ist der Stoff L-Theanin, der für eine ruhige Wachheit sorgen soll. Viele Menschen greifen deshalb zu Matcha als Alternative zum Kaffee.


