Dieses Bild des schrottreifen Sportwagens veröffentlichte die Polizei Fulda. Der Ferrari F8 ist schrottreif. Foto: Polizei Fulda

Ein in Berlin umgebauter Ferrari F8 ist auf seiner Jungfernfahrt auf dem Weg von Berlin nach Baden-Württemberg zu Schrott gefahren worden. Der Sportwagen mit 720 PS im Wert von 360.000 Euro gehörte einem Mann, der sich den Ferrari zu einem Unikat hatte umbauen lassen. Das meldet die in dem Fall zuständige Polizei Fulda.

Demnach hatte der 43-Jährige zwei Jahre auf seinen Spezial-Ferrari gewartet. Nahezu alles an dem Sportwagen wurde laut Polizei verändert, „von der Sitznaht bis zur Lackierung“. Am Vormittag des 13. März holte der Schwabe den Wagen dann in Berlin ab und machte sich mit einem Begleiter auf den Heimweg.

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Hinterrad wird abgerissen und in den Gegenverkehr geschleudert

Nur sechs Stunden später baute der Mann dann einen schweren Unfall. In Hessen verlor er auf der Autobahn A5 in Höhe Gemarkung Gemünden (Felda) die Kontrolle über seinen neuen Ferrari. Nach Angaben der Polizei touchierte der Mann hier eine Betongleitwand. Dabei riss ein Hinterrad ab, wurde in den Gegenverkehr geschleudert und traf hier einen Kleinbus. Der Ferrari krachte im weiteren Verlauf gegen die Schutzplanke, prallte von dort ab und kam erst auf der Fahrbahn zum Stillstand.

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Laut Polizei war die Fahrbahn zum Zeitpunkt des Unfalls aufgrund von Regen nass. Der Ferrari sei mit Sommerreifen unterwegs gewesen. Der 43-jährige Fahrer blieb bei dem Unfall unverletzt. Sein Beifahrer hatte weniger Glück und kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus.