Marc F. vor Gericht. Foto: Pressefoto Wagner

Erst sah er tief ins Glas, dann gab er Gas und sauste in Muttis Auto als Geisterfahrer über die Stadtautobahn. Nun landete Marc F. (34) vor Gericht.

Eine irre Fahrt legte er hin. Es war 2.10 Uhr, als er am 11. Juli die A100 in entgegengesetzter Fahrtrichtung befuhr. Sein Alk-Pegel so hoch, dass er in Schlangenlinien über alle drei Spuren zog. Dabei das Gastpedal gefährlich gedrückt. 

Als die Polizei ihn stoppen wollte, hielt der Geisterfahrer nicht an

Um 2.14 Uhr wurde er von verschreckten Autofahrern als „Geisterfahrer“ gemeldet. Mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn wollte eine Polizeistreife den Golf-Fahrer stoppen. Er aber hielt nicht an.

Die Anklage: „Er beschloss, sich einer Kontrolle zu entziehen.“ Kurz vor der Rudolf-Wissel-Brücke beschleunigte er auf etwa 140 km/h – obwohl dort maximal Tempo 80 erlaubt war. Ein Polizeifahrzeug tauchte auf. Die Anklage: „Er entschloss sich, es zu rammen.“

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Erst nach Verlassen der Autobahn konnte der Suff-Raser durch ein weiteres Polizeiauto ausgebremst werden. Allerdings gab es Blechschädigen. Gegen seine Festnahme wehrte sich F. mit Tritten und Kopfnuss.

Kleinlaut nun F.: „Ich möchte mich für die Geschehnisse aufrichtig entschuldigen.“ Er sei erst in der Zelle zu sich gekommen. Marc F.: „Ich weiß nicht, warum ich in das Auto gestiegen war.“ Er und seine Frau hätten einen netten Abend mit Tequila verbracht.

Urteil: Wegen vorsätzlichen Vollrausch 15 Monate Haft auf Bewährung und für ein Jahr „Pappe“ weg.