Rätsel an der Ostsee: Am Strand von Kloster auf der Insel Hiddensee sind am Donnerstagabend abgelegte Frauenkleider entdeckt worden. Seither läuft eine großangelegte Suchaktion nach einer möglichen Vermissten.
Wollte die Frau im eiskalten Wasser schwimmen?
Gegen 18 Uhr informierte eine Hinweisgeberin die Rettungsleitstelle des Landkreis Vorpommern-Rügen über den Fund am Strand. Vielleicht war die Besitzerin der Kleidung um Baden ins eiskalte Wasser gegangen oder möglicherweise ins Eis eingebrochen?
Die Behörden reagierten mit einem massiven Aufgebot. Ein Rettungshubschrauber und ein Polizeihubschrauber kreisten über dem Gebiet bei Kloster, ein Boot der Bundespolizei suchte vom Wasser aus. Auch ein Überwachungsflugzeug der Bundeswehr war im Einsatz, Feuerwehrleute suchten mit Wärmebildkameras nach der Vermissten.

Erfolglose Suche mit Großaufgebot
Trotz der intensiven Suche blieb das Ergebnis zunächst aus: Weder im Wasser noch an Land wurde im Bereich des Fundortes eine Person entdeckt. Gegen 22 Uhr wurde die Aktion vorerst unterbrochen. Auch am heutigen Freitag, 20. Februar, wurde weitergesucht.
Bei den aufgefundenen Gegenständen handelt es sich um Frauenkleidung in den Größen M und L: ein mehrfarbig gestreiftes T-Shirt, ein fliederfarbener Hoodie, eine weiße Strickjacke mit Zopfmuster und Kapuze, eine gelbe Jogginghose, schwarze Stiefel in Größe 42 sowie ein weißer Bademantel.


