Zuerst hatte BILD über den Tod des Rappers berichtet. Xatar hinterlässt eine Frau und fünf Kinder. Im Internet bekunden zahlreiche Fans und Rap-Kollegen ihr Beileid.
Der Musiker machte neben seiner Musik vor allem mit einem Überfall Schlagzeilen. 2009 überfiel Xatar mit fünf Komplizen einen Geldtransporter. Ihre Beute: 120 Kilogramm Schmuck und Zahngold. Der Rapper wurde 2011 zu neun Jahren Knast verurteilt. 2014 kam er frei. Von der Beute fehlt bis heute jede Spur - Xatar schwieg darüber eisern.
Fathi Akin verfilmte das Leben von Xatar
Als er in der JVA Rheinbach seine Haftstrafe absaß, veröffentlichte er das Album mit dem Titel „Nr. 415“. Kurz darauf wurde Star-Regisseur Fatih Akin auf Xatar aufmerksam und verfilmte den Krimi-Stoff. 2022 feierte der Film „Rheingold“ Premiere.
Der Rapper landete schon früh auf der schiefen Bahn. Mit 14 Jahren fing er an, Drogen zu verkaufen. Später knüpfte er Kontakte zur Mafia.

