Der Februar 2026 bringt eine ganze Reihe neuer Regeln, die für viele Menschen direkte Folgen haben – im Garten, auf Reisen, beim Geld und sogar bei der Energieversorgung.
Frist für Gartenfreunde
Hobbygärtner sollten jetzt genau hinschauen. Größere Rückschnitte an Hecken, Sträuchern und Bäumen sind nur noch bis Ende Februar erlaubt. Ab dem 1. März greift der Schutz von brütenden Vögeln und anderen Tieren. Radikale Schnitte sind dann tabu. Wer trotzdem zur Schere greift, verstößt gegen das Bundesnaturschutzgesetz und riskiert ein Bußgeld. Die Schutzfrist gilt bis einschließlich 30. September.
Bulgarien zahlt ab Februar nur noch mit Euro
Für Urlauber und Geschäftsreisende wird es einfacher: Ab dem 1. Februar ist der Euro in Bulgarien das einzige gültige Zahlungsmittel. Zwar hatte das Land bereits Anfang 2026 auf den Euro umgestellt, im Januar durfte der Lew noch parallel genutzt werden. Damit ist nun Schluss. Der Umrechnungskurs bleibt fest bei 1,95583 Lew pro Euro. Für Reisende bedeutet das weniger Aufwand, keine Wechselgebühren und besser vergleichbare Preise.

Wichtige Frist für Arbeitnehmer und Arbeitgeber
Auch steuerlich steht ein Termin an. Arbeitgeber müssen die Lohnsteuerbescheinigung für das Jahr 2025 spätestens bis zum letzten Februartag 2026 elektronisch an das Finanzamt übermitteln. Beschäftigte haben Anspruch darauf, die Bescheinigung entweder in Papierform oder digital zu erhalten. Wer sie für die Steuererklärung braucht, sollte rechtzeitig prüfen, ob alles vorliegt.
Ohne ETA kein Flug nach Großbritannien
Reisen nach Großbritannien werden ab Ende Februar strenger kontrolliert. Zwar ist die elektronische Reisegenehmigung ETA bereits seit April 2025 Pflicht, doch ab dem 25. Februar 2026 wird sie konsequent durchgesetzt. Airlines und andere Beförderer sollen Passagiere ohne gültige ETA nicht mehr mitnehmen. Die Genehmigung kostet 16 Pfund, umgerechnet etwa 18 bis 19 Euro, und muss vor Reiseantritt beantragt werden.

Weniger Geld für neuen Solarstrom
Hausbesitzer, die über eine neue Photovoltaikanlage nachdenken, müssen sich auf geringere Einnahmen einstellen. Die Einspeisevergütung für Solarstrom sinkt regelmäßig. Alle sechs Monate wird sie um ein Prozent reduziert. Die nächste Kürzung tritt zum 1. Februar in Kraft. Wer investieren will, sollte genau rechnen, ob sich die Anlage unter den neuen Bedingungen noch lohnt.


