Wieder Gewaltexzesse in Berlin. Gegen 13.40 Uhr haben Zeugen auf dem Gehweg der Karl-Marx-Straße, zwischen Thomas- und Werbellinstraße in Neukölln, eine schockierende Entdeckung gemacht. Dort sahen sie einen schwer verletzten Mann liegen. Sofort verständigten sie Polizei und Rettungskräfte.
Zahlreiche Einsatzkräfte rücken aus
Zahlreiche Einsatzkräfte rückten an und sperrten den Bereich weiträumig ab. Auch die Aufklärungsstreife des LKA 64 (MEK) bekam den Funkspruch mit und unterstützte die Beamten vor Ort.
Mann wird mit Schüssen an Beinen verletzt
Weil Polizisten noch vor den Rettungskräften der Feuerwehr eintrafen, brachten sie den Verletzten kurzerhand selbst in einem Streifenwagen in ein Krankenhaus.
Nach ersten Informationen erlitt der Mann eine Schussverletzung an den Beinen. Die Verletzungen seien schwer, aber nicht lebensbedrohlich, wie Polizeisprecher Florian Nath sagt.

Polizei fandet nach den Tatverdächtigen
Derzeit fahndet die Polizei nach dem oder den Tatverdächtigen. Zudem befragen Ermittler mögliche Zeugen und werten Aufnahmen von Überwachungskameras aus der Umgebung aus.
Erst am Dienstagabend hatte es in Kreuzberg ebenfalls Schüsse gegeben. Dabei wurden zwei Männer durch Schüsse in die Beine verletzt. Nach Angaben der Polizei wurden beide in Krankenhäuser gebracht.
Lebensgefahr besteht bei dem Opfer nicht
Lebensgefahr bestand offenbar nicht. Die Täter konnten fliehen. Sie sollen mit einem Auto vom Tatort geflohen sein. Am Tatort sicherten Einsatzkräfte Spuren. Unter anderem fanden die Beamten Patronenhülsen. Zu den Hintergründen der Tat konnte die Polizei zunächst keine konkreten Angaben machen. Ein Sprecher erklärte lediglich, dass die Ermittlungen laufen.


