Da machten selbst die Beamten große Augen. Die Polizei hat am Karfreitag in Charlottenburg nach einer Bedrohung und Körperverletzung in der Wohnung eines Mannes mehrere Schusswaffen entdeckt und beschlagnahmt.
Mann hat gedroht, zu schießen
Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll der 20-Jährige gegen 7.30 Uhr in einem Mehrfamilienhaus in der Neufertstraße vom Hausflur aus durch eine verschlossene Wohnungstür gedroht haben, durch die Tür zu schießen, falls ihm nicht geöffnet werde. In der Wohnung befanden sich eine ihm bekannte 16-Jährige sowie ein 19-jähriger Mann.
Polizei findet Waffen und Munition in seiner Wohnung
Als die Tür geöffnet wurde, soll der 20-Jährige beide Personen geschlagen haben. Die Einsatzkräfte trafen den 20-Jährigen im Hausflur an und nahmen ihn fest. Dabei führte der Mann ein Messer bei sich, das beschlagnahmt wurde.
Bei einer anschließenden Durchsuchung der Wohnung des Mannes in Friedenau fanden die Einsatzkräfte eine scharfe Schusswaffe mit dazugehöriger Munition, eine Schreckschusswaffe sowie auf dem Dachboden drei Langwaffen und zahlreiche Munition unterschiedlicher Hersteller – insgesamt mehr als 650 Schuss.
Ein 20J. soll heute früh in einem Mehrfamilienhaus in Charlottenburg vom Hausflur aus durch eine verschlossene Wohnungstür gedroht haben, durch die Tür zu schießen, sofern sie ihm nicht geöffnet werde. In der Wohnung befand sich eine ihm bekannte 16J. sowie ein 19j. Mann. Als die… pic.twitter.com/qUOUokgcC0
— Polizei Berlin (@polizeiberlin) April 3, 2026
Waffen stammen vermutlich aus einem Einbruch
Weitere Ermittlungen ergaben, dass einige der Waffen und Munition vermutlich aus einem Einbruch in ein Einfamilienhaus stammen. Die weiteren Ermittlungen dazu dauern an.
Nach den polizeilichen Maßnahmen kam der 20-Jährige wieder auf freien Fuß, die 16- und der 19-Jährige wollten eine Versorgung durch Rettungskräfte nicht in Anspruch nehmen.


