Für die einen sind die Eheringe der verstorbenen Großeltern eine liebe Erinnerung, für die anderen eine Möglichkeit, einfach und schnell durch unkomplizierten Verkauf etwas Geld zu verdienen. Immerhin liegt der aktuelle Goldpreis mit rund 4200 Euro ungewöhnlich hoch.
Aufschluss über die Verdienstmöglichkeiten gibt zunächst die Gravur im Innenring. 333 besagt, dass ein Drittel des Gesamtgewichts aus Gold besteht. Bei 585 liegt der Goldanteil bei 58,5 Prozent. Daraus lässt sich schon ein Circa-Wert errechnen.
Vorsicht beim Online-Verkauf
Ob online per Versand oder persönlich vor Ort bei Edelmetallhändlern, Pfandhäusern, Juwelieren oder Münzankaufstellen – bei dieser Entscheidung ist Vorsicht geboten. Die Verbraucherzentrale Berlin rät davon ab, das Verkaufsgut aus den Händen zu geben. Die Betrugs- und Verlustrisiken sind größer trotz der oft höheren Einnahmen. Auf Nummer sicher geht, wer Gewicht und Zustand vor dem Versenden auch per Foto notiert.
Mehrere Händler für Angebote aufzusuchen, lohnt sich. Mindestens drei, noch sinnvoller sind fünf Händler. Die Differenzen können schon zweistellig sein.
Rechnen Sie mit einem Abschlag von bis zu 15 oder 20 Prozent. Das ist üblich, denn der Händler hat Kosten fürs Einschmelzen und erwartet für sich einen Gewinn.


