Bei Hertha BSC kann man den Moment kaum noch abwarten. Wann ist Topverdiener Agustin Rogel (28) endlich von der Gehaltsliste? Der uruguayische Verteidiger pokert weiter, um bei einem Klub in Südamerika unterzukommen. Das Problem: Die Zeit rennt den Blau-Weißen davon, um selbst noch einen neuen Spieler bis zum 2. Februar zu verpflichten.
Leitl hält sich an Sparkurs
Der knallharte Sparkurs zwingt die Blau-Weißen dazu. Erst Spieler weg, dann ist der Weg für einen neuen Profi frei. Das macht auch Trainer Stefan Leitl nochmal eindeutig klar: „Es kann sein, dass noch etwas passiert, aber nur, wenn wir intern Dinge lösen, um eventuell Budget freizubekommen, um jemanden zu verpflichten.“

Mit interne Dinge ist in der Hauptsache Rogel gemeint. Sein Heimatklub Nacional Montevideo will ihn unbedingt seit Wochen haben. Zuletzt funkten noch die argentinischen Vereine Club Atletico Platense und Estuadiantes de La Plata dazwischen. Momentan ist aber Nacional wieder vorne im Rennen.
Rätsel um Rogels Vertragsauflösung
Das Problem: Es gibt keinen Verkauf im üblichen Sinne, obwohl der Verteidiger noch einen Vertrag bis Juni 2026 hat, sondern eine Vertragsauflösung. Und da gibt es zwei Knackpunkte. Hertha will vom aufnehmenden Klub eine Klausel, dass man beim möglichen Weiterverkauf an der Ablöse beteiligt wird. Und Rogel selbst will angeblich noch für Februar und März Gehalt bei Hertha kassieren.


