Hertha BSC

Kart-König Leon, wann gibt Jensen Vollgas auf dem Rasen?

Beim teaminternen Kart-Rennen im Portugal-Trainingscamp raste Leon Jensen allen davon, doch auf sein Comeback muss er noch warten.

Author - Wolfgang Heise
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Leon Jensen (M.) ist Herthas König im Kart-Rennen. Er gewann den Algarve-Cup vor Sami Allagui und Michael Cuisance.
Leon Jensen (M.) ist Herthas König im Kart-Rennen. Er gewann den Algarve-Cup vor Sami Allagui und Michael Cuisance.Hertha BSC/City-Press

Das war für die Profis von Hertha BSC ein Riesenspaß. Kart-Rennen auf der Asphaltpiste im portugiesischen Trainingscamp. Es wurde keine gemütliche Sonntagsfahrt, sondern ein knallhartes Wettrennen. Champion der blau-weißen Kurvenräuber wurde Leon Jensen (28). Doch die Frage bleibt: Wann kann der Mittelfeldkämpfer wieder auf dem Rasen Vollgas geben?

Der 800-Meter-Kurs an der Algarve hatte es in sich. Jensen blieb cool und drehte die Runden unter einer Minute. Am Ende jubelte er auf dem Siegerpodest mit spritzender Sektflasche wie die Formel-1-Könige. Zweiter wurde Sportkoordinator Sami Allagui, Dritter Michael Cuisance. Jensen, die Spaßkanone im Team, konnte sich mal wieder so richtig freuen.

Rennstart bei Herthas Algarve-Cup. Leon Jensen raste im Kart allen davon.
Rennstart bei Herthas Algarve-Cup. Leon Jensen raste im Kart allen davon.Hertha BSC/City-Press

Jensen erlitt vor drei Monaten einen Muskelfaserriss

Der gebürtige Berliner, der im Sommer 2025 vom Karlsruher SC zurück zu seiner Hertha kam, hatte in der Hinrunde viel Pech. Dabei sah es zum Saisonstart noch so gut aus. Fünfmal in der Startelf, zweimal eingewechselt, doch dann zog er sich einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zu. Die Verletzung zwischen Oberschenkel und Adduktorenbereich war so hartnäckig, dass für Jensen die Hinrunde gelaufen war.

In Portugal kämpft der Mittelfeldspieler jetzt um sein Comeback. Mal Individualtraining mit Fitnesscoach Vieth, mal Teiltraining mit der Mannschaft. Mehr ist noch nicht drin, damit die Verletzung nicht wieder aufbricht.

Jensen hofft auf Comeback in vier Wochen

Für ihn war es schon ein Riesenfortschritt, dass er überhaupt mit nach Portugal reisen konnte – beim Team zu sein, ist für den Kopf besser, als in Berlin alleine sein Aufbautrainingsprogramm zu machen. Doch der ehrgeizige Jensen muss sich noch in Geduld üben.

Wenn alles gut läuft, kann der selbst ernannte „Giftzwerg“ in vier Wochen sein Comeback feiern und im letzten Drittel der Saison voll im Aufstiegsrennen eingreifen. Bis dahin kann er sich erst mal nur über seinen Titel beim Algarve-Race-Cup freuen. Richtig jubeln will er am Saisonende …