Diese Saison ist Ilkay Gündogan der Überflieger bei Manchester City. Jetzt fehlt nur noch der Henkelpott. Foto: dpa

Wird das der Sommer seines Lebens? Erst den Henkelpott der Champions League und dann Europameister? ManCitys Ilkay Gündogan (30) träumt vor dem Finale der Königsklasse zwischen den Citizens und dem FC Chelsea (Sonnabend, 21 Uhr) vom Doppeltriumph. Doch er hat noch immer ein Endspiel-Trauma.

Vor acht Jahren traf er für Dortmund zum 1:1 im innerdeutschen Champions-League-Finale gegen Bayern und verlor trotzdem 1:2. „Ganz ehrlich, dieses Finale verfolgt mich noch immer. Ich möchte diese Trophäe so sehr. Ich habe auch Angst, dass man etwas, das man so sehr haben möchte, vielleicht nie bekommt“, gab der Nationalspieler ehrlich zu.

Seit Gündogan 2016 auf die Insel kam, war vor dieser Saison einmal im Achtel- und dreimal im Viertelfinale Schluss. Auch beim WM-Sieg 2014 war er wegen einer Rückenverletzung nicht dabei. Gündogan will endlich seinen Titel-Fluch beenden.

Dabei trifft er aber Sonnabend auf vier deutsche Gegenspieler: Chelsea-Coach Thomas Tuchel und seine DFB-Kollegen Antonio Rüdiger, Timo Werner und Kai Havertz. Geht das Gündogan-Trauma doch weiter? Denn der gemeinsame Kampf und den EM-Titel wird noch viel härter.