Russlands  Trainer Stanislaw Tschertschessow bekam jetzt Aufstellungstipps - von einem 11-Jährigen!  Foto: dpa/Manu Fernandez

Nachhilfe des Tages

Deutschland - das Land der 82 Millionen Bundestrainer! Russlands Nationaltrainer Stanislaw Tschertschessow ging es dieser Tage kaum besser, er bekam jüngst Nachhilfe in Sachen Aufstellung von einem 11-Jährigen. Renat Ektow erklärte in einem Video: „Um ehrlich zu sein, ich habe mir den Kopf zerbrochen! Die Dänen spielen den schnellsten Angriffsfußball.“ Er rate Tschertschessow daher, mit fünf Defensivakteuren zu spielen. Statt Dmitri Barinow müsse aber Fjodor Kudrjaschow in der Aufstellung stehen, betonte der Schüler. Weitere Tipps erhalte Tschertschessow aber nur gegen Honorar. „Falls Sie Interesse haben, kontaktieren Sie mich.“

Applaus des Tages

Gelernt ist gelernt: Italiens Coach Roberto Mancini stoppt einen Ball elegant mit der Hacke.  Foto: imago/Sportimage

Er galt schon zu aktiven Zeiten als höchst filigraner Vertreter seiner Zunft. Beim Spiel gegen Wales bewies Italiens Nationaltrainer Roberto Mancini nun, dass er wenig davon verlernt hat. Der 56-Jährige stoppte einen langen Ball gekonnt mit der Hacke - und machte dabei in Hemd und Krawatte eine „bella figura“, wie die Italiener sagen.  Zuschauer im Stadio Olimpico und im Netz applaudierten. „Er kann es noch“, betitelte Sky Italia einen Beitrag auf ihrer Website. 

Heimkehrer des Tages

Ousamane Dembéle musste gegen Ungarn vorzeitig vom Platz - die EM ist gelaufen für den Franzosen.  Foto: imago/Anthony Bibard

Für den früheren Dortmunder Ousmane Dembélé ist die Fußball-EM nach nur zwei Spielen beendet. Der 24 Jahre alte Offensivspieler des FC Barcelona bekam im Spiel gegen Ungarn (1:1) am Samstag einen Schlag aufs Knie ab. Der Heilungsprozess soll bei der nicht näher benannten Verletzung das Turnier überdauern. Dembéle sei bereits abgereist. 

Zahl des Tages

Attila Fiola feierte seinen Treffer gegen Frankreich. Foto: AFP/Tibor Illyes

Ungarns Attila Fiola kann sich an seinem Treffer gegen Frankreich nicht satt sehen. Rund 300 Mal habe er sich das Video seit Sonnabend reingezogen, verriet der 31-Jährige, der auch sein Trikot nicht weggab, sondern es nach dem Spiel von den Kollegen als Souvenir unterschreiben ließ.