So soll es sein

Beim BFC Dynamo tobt bei  klirrender Kälte ein heißer Kampf um die Stammplätze

Am Samstag wird im Sportforum gegen den VfB Krieschow getestet, das ist für jeden eine Chance, sich zu zeigen.

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Derzeit dick eingepackt, aber trotzdem guter Laune: BFC-Trainer Sven Körner.
Derzeit dick eingepackt, aber trotzdem guter Laune: BFC-Trainer Sven Körner.Patrick Skrzipek

Der Start in Teil zwei der Regionalliga-Saison rückt immer näher. Auch wenn man beim Blick nach draußen und auf die Wetterprognose für die kommenden Tage kein Prophet sein muss, um darauf zu kommen, dass der Auftakt 2026 mit der Partei des BFC Dynamo kommenden Freitag (30. Januar, 19 Uhr) gegen den BFC Preussen beim aktuell knochenhart gefrorenen Stadionrasen im Sportforum zumindest wackelt ...

Dynamo wird physisch gefordert

Egal, noch ist das Punktspiel nicht abgesagt, also müssen die Weinrot-Weißen bereit sein. Damit das so ist, gibt es am Sonnabend das nächste Testspiel. Ab 13 Uhr ist NOFV-Süd-Oberligist VfB Krieschow Gast auf dem Kunstrasenplatz im Sportforum zu Gast.

BFC-Trainer Sven Körner (43) weiß: „Die kommen über Physis und Kampf, haben ein paar Jungs dabei, die schon höherklassig gespielt haben.“ Trotzdem bleibt Körner bei seinem Motto: „Wir gucken null Komma null auf den Gegner, sondern nur auf uns.“

„Es sind noch einige Plätze vakant“

Dürfte einer der wenigen sein, die ihren Startelf-Platz bei BFC sicher haben: Kapitän Rufat Dadashov (r, hier beim Test in Klosterfelde).
Dürfte einer der wenigen sein, die ihren Startelf-Platz bei BFC sicher haben: Kapitän Rufat Dadashov (r, hier beim Test in Klosterfelde).Patrick Skrzipek

Mit der Leistung zuletzt beim 4:2 bei NOFV-Nord-Oberligist Union Klosterfelde war Körner über weite Teile zufrieden. Der Trainer will auch gegen Krieschow mit einer Elf beginnen, die man sich so durchaus in einem Punktspiel vorstellen könnte.

Die Stammelf ist das aber noch nicht. Körner macht seine Jungs heiß: „Es sind noch einige Plätze vakant. Jeder hat die Chance, sich zu zeigen.“

Kein Freibrief für Lebersorger

Sport-Geschäftsführer Enis Alushi (l.) und Trainer Sven Körner (r.) nehmen Neuzugang Kevin Lebersorger stolz in die Mitte.
Sport-Geschäftsführer Enis Alushi (l.) und Trainer Sven Körner (r.) nehmen Neuzugang Kevin Lebersorger stolz in die Mitte.Patrick Skrzipek

Das gilt natürlich auch für Neuzugang Kevin Lebersorger (20). Die Verteidiger-Leihgabe von Ösi-Bundesligist Linzer ASK durfte schon in Klosterfelde für einige Minuten ran. Körner: „Er bringt Tempo mit, ist jung und fleißig. Er soll sich über Spielzeit bei uns weiterentwickeln.“

Ein Freifahrtsschein ist das aber noch lange nicht. Körner: „Auch er bekommt hier nichts geschenkt.“