Rufat Dadashov (34) hat in seiner Karriere schon viel erlebt, aber das war auch für den Kapitän des BFC Dynamo neu: „Nee, eine so lange Vorbereitung hatte ich noch nie.“ Seit dem 5. Januar ackerten die Weinrot-Weißen für die Fortsetzung der Regionalliga-Saison, vier Wochen später als geplant geht es am Freitag gegen Hertha BSC II (19 Uhr, Sportforum) wieder um dringend benötigte Punkte.
Jetzt geht's los, jetzt muss man liefern
Neues Jahr, neues Glück? Endlich wieder richtig Fußball, endlich wieder richtigen Rasen unter den Stollen. Dadashov: „Der Winter hat ja nichts zugelassen, wir waren viel in der Halle und wenn wir mal raus konnten, dann nur auf Kunstrasen. Das wird gegen Hertha auch noch mal eine Umstellung.“
Klar, aber als Ausrede lässt „Dada“ das nicht gelten: „Irgendwann geht es halt los und dann fragt keiner mehr, was du für eine Vorbereitung hattest. Dann musst du liefern.“
Tore sorgen für Selbstvertrauen
Das tat Dadashov schon in den Testspielen, egal wie gefroren, seifig oder holprig der Untergrund auch war: „Ja, ich habe einige Tore geschossen. So gesehen, war es für mich eine gute Vorbereitung, ich konnte viel Selbstvertrauen tanken.“

Was auch damit zu tun hat, dass er wieder als klare Sturmspitze und nicht als verkappter Spielmacher agiert. Dadashov: „Der Trainer hat mich wieder nach vorn gepackt in den Sturm, da wo ich, glaube ich, auch hingehöre.“
Der weinrot-weiße Kapitän weiter: „In der Box fühle ich mich am wohlsten und kann meine Stärken am besten für die Mannschaft einbringen. Das war auch ein Problem in der Hinrunde, dass wir die Box viel zu selten richtig besetzt hatten und zu selten getroffen haben.“


