Schock-Erwachen für den BFC Dynamo aus dem Regionalliga-Winterschlaf! 1:3 (1:2) gegen Hertha BSC II vor 2078 Zuschauern im ersten Spiel nach der XXL-Winterpause, Euphorie und gute Stimmung in Hohenschönhausen bekamen gleich einen herben Dämpfer.
Neue BFC-Trikots, alte Probleme
Da halfen auch die neuen Trikots nicht. Und am Dienstag (19 Uhr) kommt schon Namensvetter BFC Preussen, der sich mit einem 1:0 bei Rot-Weiß Erfurt zurückmeldete, zum ersten von insgesamt fünf Nachholspielen ins Sportforum.
Willi Reincke, der mit seinem Knaller aus gut 22 Metern in den rechten Winkel fürs 1:0 (7.) und damit einen Start nach Maß gesorgt hatte, spricht als Erster öffentlich Klartext: „Wir sind im Abstiegskampf, das muss in alle Köpfe rein. Wir müssen anfangen zu punkten.“
Steigt der Meister in der Relegation gegen den Bayern-Besten nicht auf und kommt Erzgebirge Aue aus der 3. Liga runter – beides nicht ganz unwahrscheinlich –, muss auch der Tabellen-16 in die Oberliga. Dynamo steht aktuell auf Platz 15 ...
Drei blitzsaubere Hertha-Tore
Die ersten knapp 20 Minuten gegen Hertha und dann noch mal die letzten 30 hatten was von dem, das sich Trainer Sven Körner so vorstellt. Dazwischen verfiel das weinrot-weiße Team in eine fast schon unerklärliche Passivität, die Hertha zu drei Toren nutzte.
Erst schloss Oliver Rölke einen feinen Spielzug mit einem Lupfer zum 1:1 (29.) ab, Bobo Lum traf mit einem platzierten Schuss nach einer zu kurz abgewehrte Ecke zum 1:2 (45.), Joel Richter sorgte nach einem Querpass durch den BFC-Strafraum für den Endstand (52.).
BFC-Trainer Sven Körner ist bedient
Coach Körner war in seinem ersten Punktspiel als Verantwortlicher auf der Dynamo-Bank bedient: „Nach 20 Minuten hatten wir nicht mehr dieses aggressive Anlaufen, um Ballgewinne zu generieren. Wir waren in dieser Phase am Ball zu unsauber, haben viele Umschaltmomente liegen lassen und hatten zu viele technische Fehler.“



