Zuletzt als Eisbär ganz stolz mit dem Meisterpokal, demnächst in Iserlohn: Kris Foucault. Foto: Imago/Contrast

Im Viertelfinale der Meistersaison kegelte Kris Foucault (30) mit den Eisbären in einer dramatischen Best-of-three-Serie Iserlohn raus. Ab der neuen Saison geht der Kanadier für die Roosters auf Torejagd.

Foucault, der nur eine Saison für den EHC zauberte, bekommt am Seilerseen einen Zwei-Jahres-Vertrag und wird wie schon bei den Eisbären die Rückennummer 98 tragen. Iserlohn ist nach Wolfsburg, Ingolstadt und Berlin die vierte (in Krefeld hatte er Vertrag, verließ die Pinguine aber schon vorm ersten Saisonspiel wieder) DEL-Station für den begnadeten Techniker.

Foucault wir „sesshaft“ 

Foucault: „Meine Familie und ich haben uns aus verschiedenen Gründen dafür entschieden, nach Iserlohn zu kommen. Wir freuen uns sehr, dass wir mehr als ein Jahr an einem Standort sein können. Dazu sehe ich nach guten Gesprächen mit den Verantwortlichen und den Eindrücken, die ich in den Play-offs gegen die Roosters bekommen habe, eine großartige Perspektive mit diesem Team und unserem offensiven Spielstil.“

Roosters-Sportchef Christian Hommel hat viel mit Foucault vor: „Kris soll für unsere Offensive ein wichtiger Faktor sein, auch im Powerplay. Er hat hervorragende technische Fähigkeiten und ist in der Lage, seine Nebenleute in Szene zu setzen. Er möchte unseren Weg der kontinuierlichen Weiterentwicklung mitgehen und wird dabei ein wichtiger Baustein sein.“