Katarina Witt gehört nach wie vor zu den populärsten Sportlerinnen in Deutschland. Die Eiskunstlauf‑Legende gewann zweimal Olympia‑Gold (1984, 1988) und wurde viermal Weltmeisterin. Die DDR-Sportikone sagt über sich selbst: „Ich bin dankbar für das Leben, das ich leben darf.“
Witt ist Schirmherrin einer inklusiven Kultur‑Gala
Freitagabend war die mittlerweile 60‑Jährige zu Gast im „Riverboat“ des MDR und sprach unter anderem über ihre sozialen Projekte.
Unter anderem ist Witt auch Schirmherrin der „Parieté“, einer inklusiven Kultur‑Gala, die Varieté, Theater und Performance verbindet. Am 21. August findet die Veranstaltung im Berliner Pfefferberg Theater wieder statt, für die Katarina Witt in der Talk-Runde kräftig warb. „Es ist unglaublich beeindruckend, was die Künstler dort auf der Bühne zeigen“, schwärmt die vierfache Weltmeisterin.
Die Sächsin hat außerdem eine eigene Stiftung, die nicht nur in Deutschland, sondern weltweit Projekte unterstützt und die Mobilität von Kindern und Jugendlichen fördert, die mit einer körperlichen Behinderung leben.
In der ARD‑Doku über ihr Leben, „Being Katarina Witt“, erklärt sie ihre Leidenschaft dafür: „Kindern und Jugendlichen mit körperlicher Beeinträchtigung helfen zu können, ist einfach daher gekommen, dass es natürlich für mich als Eiskunstläuferin, als Sportlerin immer eine ganz große Selbstverständlichkeit gewesen ist, gesund zu sein. Meinen großen Erfolg und auch mein Glück im Leben habe ich auch dem zu verdanken, dass ich sozusagen unversehrt geblieben bin.“

Regelmäßig schaut sie daher auch bei Wettkämpfen vorbei. Sie berichtet: „Vor Ort bin ich einfach Katarina. Dann kommt jeder zu mir und zuppelt irgendwie an mir: ‚Kann ich ein Foto haben? Können Sie hier noch ein Projekt unterstützen? Können Sie mit der Stiftung hier etwas machen?‘ Sie ergänzt: „Ich will dann natürlich auch neugierig die Wettkämpfe besuchen und mit den Sportlern ins Gespräch kommen.“


