Der Berliner Bär ist seit ungefähr 1280 das Wappentier der Stadt. Wer in die Stadt reinfährt, wird standesgemäß von den Autobahn-Bären begrüßt – vier der süßen Statuen „bewachen“ die Stadtgrenze. Auch all die Buddy-Bären sind eine beliebte Sehenswürdigkeit. Kurzum: Die Berliner sind stolz auf ihre räuberischen Fellnasen. Jetzt ist auch im Zoo endlich wieder Normalität eingekehrt …
Die Berliner Bären sind zurück!
Sieben Jahre lang gab es keine Braunbären im Berliner Zoo – eigentlich ein Unding! Doch jetzt verkündete der Zoo stolz auf Instagram: „Ab sofort wohnen die drei Europäischen Braunbären Lucifer, Lillebror und Momoa im Berliner Zoo.“ Die drei Männchen haben eine weite Reise hinter sich: „Die Tiere stammen aus dem schwedischen Raubtierpark Orsa, der demnächst seine Tore schließen muss.“ Der Umzug in die Hauptstadt wurde im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes beschlossen.
Und wie gefällt es Lucifer, Lillebror und Momoa bisher bei uns? „Aktuell gewöhnen sich die vierjährigen Bärenbrüder noch in ihrem neuen Zuhause mit Felsenhöhlen und Totholz ein“, verrät der Zoo. Für den Einzug wurde rund ein Jahr lang ein Areal umgebaut. Mehrere Futterausgaben und ein Honigbaum befinden sich dort.

Wann kann man die Neuzugänge im Zoo besuchen?
Tierfreunde wollen die Bären bestimmt schnellstmöglich besuchen! Kann man sie denn schon sehen? „Spätestens mit dem Beginn der Berliner Herbstferien sollen die Bären dann auch für die Zoo-Besucher zu sehen sein“, heißt es in der Meldung. „Kleiner Tipp: Mit etwas Glück könnt ihr schon jetzt einen Blick auf die Neuankömmlinge erhaschen.“
Der Umzug der Bären wird demnach mit einer interaktiven Ausstellung über den Braunbären und dessen Lebensraum begleitet. Dabei soll auch auf die Konflikte zwischen Braunbären und dem Menschen eingegangen werden.


