Sind Sie schon lange Berliner? Dann wissen Sie, was für Tücken in Menschenmengen lauern – Zugezogene sollten sich jedoch bewusst sein, dass Berlin viele fiese und vor allem geschickte Diebe beherbergt. Welche Maschen und Tricks Sie kennen sollten, erfahren Sie hier!
Die Berliner Polizei warnt: Dort, wo sich viele Menschen aufhalten, ist auch die Gefahr von Taschendiebstahl größer. Dabei sind U- und S-Bahnen und deren Haltestellen beliebte Orte für Täter.
Ein unschuldiges Anrempeln, möglicherweise die Balance verlieren, oder Sie werden angestolpert: die meisten kennen die Situation. Aber in Berlin kann das auch bedeuten, dass Ihre Taschen dabei ausgeleert werden. Die Berliner Polizei schildert folgendes Szenario:
Fall „Anrempeln“: So werden Ihnen geschickt die Taschen gelehrt
„Im S-Bahnhof Alexanderplatz läuft er umher und sucht die Gelegenheit, sich zu bereichern. Dann schlägt er zu. Er rempelt die Frau an, zieht blitzschnell das Handy aus der Tasche und verschwindet im scheinbar sicheren Personenmeer. Sie bemerkt es. Sie sieht ihn, aber dann ist er weg. Zusammen mit der Polizei wird der Bahnhof abgesucht. Und da entdeckt sie ihn. Er wird festgenommen.“ Also, liebe KURIER-Leser, immer schön aufpassen, und wenn Sie können, meiden Sie zu enges Getümmel.

Fall „Bedrängen“: So werden Sie geschickt ausgeraubt
Ein zweites gewöhnliches Szenario: „Zwei auf der Suche nach ihrer Gelegenheit, um an das Geld anderer heranzukommen. Sie nutzen den Trubel am S-Bahnhof Treptower Park für ihre Zwecke. Und dann wird es eng. Sie sehen ihre Chance. Sie greifen in den Rucksack der Person vor ihnen. Ein schneller Griff und der Geldbeutel ist in ihrer Gewalt. Doch die Frau merkt es, folgt ihnen und spricht sie an. Sie hat Glück und bekommt ihren Geldbeutel wieder. Dann aber nimmt einer von ihnen einen Rucksack aus einem Fahrradkorb. Was sie nicht wissen. Sie werden beobachtet. Was sie gesagt bekommen: Sie sind verhaftet.“
Fall „Heimlich“: Wie Berliner Diebe Ihnen das Handy abzocken
Ein drittes Szenario, das die Berliner Polizei schildert: „Er sitzt in der U-Bahn. Er sitzt direkt neben einer anderen Person. Eine Person mit einer Umhängetasche. Die Gelegenheit. Ganz vorsichtig zieht er den Geldbeutel aus der Umhängetasche. So vorsichtig wie er nur kann. Aber schnell muss es auch gehen, damit es nicht auffällt. Doch der Mann mit der Umhängetasche bemerkt es und verfolgt den Dieb. Der streift seinen Rucksack ab und kann dadurch entkommen. 11 Tage später ist der wieder unterwegs. Der Mann mit der Umhängetasche erkennt ihn dort im U-Bahnhof Leinestr. wieder. Den Dieb seines Geldbeutels. Diesmal ruft er aber die Polizei dazu. Der Dieb wird festgenommen.“



