Rückruf

Metallteile entdeckt: Dieses Fleisch-Produkt von Netto auf keinen Fall essen!

Nächster Produktrückruf im Supermarkt: Nach den Nutella-Muffins sind nun Bratklopse betroffen. Diese Chargen sollten Kunden meiden.

Author - Stefan Doerr
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In Berliner Netto-Märkten wurde das zurückgerufene Produkt verkauft.
In Berliner Netto-Märkten wurde das zurückgerufene Produkt verkauft.Jan Huebner/Imago

Vorsicht beim Griff ins Kühlregal: In Berlin und weiteren Bundesländern sind in Filialen des Discounters Netto Packungen eines Fleischprodukts verkauft worden, die mit kleinen Metallteilen verunreinigt sein könnten. Der Hersteller Pommernland Fleisch- und Wurstwaren GmbH hat deshalb einen Rückruf gestartet.

Diese Charge ist vom Rückruf betroffen

Betroffen sind die „Bratklopse Hausmacher Art“ von Pommernland, eine Charge wird zurückgerufen. Es geht dabei ausschließlich um die 360-Gramm-Packungen mit der Chargennummer L12326 sowie den Mindesthaltbarkeitsdaten 3., 7. und 10. Juli 2026. Nach Angaben des Unternehmens wurden in einzelnen Packungen kleine Metallteile entdeckt.

Der Hersteller warnt, dass die Metallteile „zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen oder Verletzungen beim Verbraucher führen“ können. Vom Verzehr der betroffenen Ware wird daher dringend abgeraten.

In einer Charge dieser Bratklopse könnten Metallteile sein.
In einer Charge dieser Bratklopse könnten Metallteile sein.Pommernland Fleisch- und Wurstwaren GmbH

Kunden bekommen ihr Geld zurück

Verkauft wurden die Bratklopse in Netto-Märkten in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Hamburg. Zudem waren die Produkte in einem Verkaufsautomaten bei Blömer Fleisch in Splietsdorf im Landkreis Vorpommern-Rügen erhältlich.

Kunden, die die betroffenen Packungen gekauft haben, können diese in den Verkaufsstellen zurückgeben. Der Kaufpreis wird auch ohne Vorlage eines Kassenbons erstattet.

Immer wieder geraten Metallteile in Produkte. Erst vergangene Woche hatte Ferrero deutschlandweit eine Charge der Tiefkühl-Backware „nutella Muffin“ zurückgerufen. Auch dort bestand der Verdacht auf eine Verunreinigung mit Metallteilen. Nach Angaben des Unternehmens waren ausschließlich Produkte betroffen, die zwischen dem 16. und 25. Juni im Handel angeboten wurden.

Käufer wurden aufgefordert, die Muffins nicht zu verzehren. Die betroffene Charge wurde aus dem Verkauf genommen. Andere Produkte des Herstellers seien nicht betroffen gewesen.

Verunreinigungen durch Metallteile gehören zu den häufigsten Gründen für Produktrückrufe im Lebensmittelbereich. Schon kleinste Fremdkörper können beim Essen zu Verletzungen im Mund- und Rachenraum oder im Verdauungstrakt führen. Verbraucher sollten deshalb Rückrufhinweise ernst nehmen und betroffene Produkte vorsichtshalber nicht verzehren.

Wie ist Ihre Meinung dazu? Bitte schreiben Sie uns: leser-bk@berlinerverlag.com