Drei Musiker spielen im Morgenkreis: Elena Bashkirova (Klavier), Eckart Runge (Cello), Pablo Barragán (Klarinette) Volkmar Otto

In diesem Kindergarten herrscht wieder frische Luft:  Der Musikkindergarten (2005 gegründet von Starpianist Daniel Barenboim) in Mitte kann auch in der vierten Corona-Welle unbeschwert die Morgenkreis-Konzerte genießen. Denn die Dr. Hönle AG hat den Kindern und Erziehern 34 Luftreiniger geschenkt. Heute wurden die Geräte bei Cello- und Klarinetten-Klängen feierlich übergeben. Damit zählt der Kindergarten zu eines der bestausgestattesten Kindertagesstätten Berlins in puncto Hygienemaßnahmen während der Pandemie.

Viele Monate mussten die Kinder aufs Musizieren verzichten. „Unser musipädagogisches Konzeptllag in weiten Teilen brach“, sagt Nina Braune, die musikalische Leiterin des Kindergartens.  Gerade in der Corona-Krise haben es die Kleinsten in der Gesellschaft besonders schwer, weil sie noch nicht geimpft werden können. Um den Kindern im Musikraum einen gut funktionierenden Alltag bieten zu können und nun auch für die vierte Welle gewappnet zu sein, hat das bayerische Unternehmen aus Gräfelfing sie unterstützt und sie nach und nach mit nahezu geräuschlosen Geräten ausgestattet, die Corona-Viren mittels UV-Licht in der Luft inaktivieren können. 

Viele Schulen in Berlin wurden bereits vom Senat mit Luftfiltern ausgestattet. Mit mehr als 10.000 Geräten zählt Berlin derzeit zu den bestausgestattesten Bundesländern solcher Hygienemaßnahmen. Die Reinigungsgeräte des Musikkindergartens www.musikkindergarten-berlin.de funktionieren etwas anders: „Unsere bewährte Technologie hat viele Vorteile und kommt in immer mehr öffentlichen Einrichtungen zum Einsatz“, sagt Dr. Hönle-Vertriebsleiter Dieter Stirner. Sie hätten keinen mechanischen Reiniger wie Filter, sondern beseitigten Viren, Bakterien und auch Schimmelsporen, indem sie deren Erbgut mit energiereichen ultravioletten Strahlen zerstörten.

Für den Musikkindergarten sind die neuen Luftreiniger ein wichtiger Schritt in Richtung Normalität. Denn die Empfehlung der Politik auch in Kitas, regelmäßig zu lüften, lässt sich im Winter nicht immer einhalten, die Fenster dürfen wegen der Sturzgefahr zudem nur auf Kipp stehen. Und dass sich Kleinkinder an Abstandsregeln halten, ist eher unwahrscheinlich.