Dramatische Szenen mitten in der Nacht: In Charlottenburg hat sich ein Auto überschlagen, die Fahrerin wurde dabei schwer verletzt.
Fahrerin verlor Kontrolle über ihr Auto
Nach Angaben der Feuerwehr verlor die Frau aus bislang ungeklärter Ursache in der Sophie-Charlotten-Straße in Berlin-Charlottenburg die Kontrolle über ihren Wagen. Der Pkw krachte gegen einen Mini, der Aufprall war so heftig, dass der Wagen kippte und auf dem Dach liegen blieb.
Die Rettungskräfte brachten die Schwerverletzte sofort in ein Krankenhaus. Auch weitere Fahrzeuge wurden in Mitleidenschaft gezogen. Mindestens zwei geparkte Autos seien beschädigt worden, vermutlich, weil der Unfallwagen in sie hineingerutscht war, teilte die Polizei mit. Wie es genau zu dem Crash kommen konnte, ist noch unklar.

Der nächtliche Unfall reiht sich in eine Serie schwerer Verkehrsunfälle in der Hauptstadt ein. Erst am Mittwochmorgen hatte es in Kreuzberg gekracht – diesmal zwischen zwei Radfahrern.
Nach bisherigen Erkenntnissen waren ein 45-jähriger Mann und eine 57-jährige Frau gegen 8 Uhr auf dem Radfahrschutzstreifen der Schöneberger Straße unterwegs, in Richtung Stresemannstraße und Askanischer Platz. Kurz vor dem Hafenplatz wollte der Mann nach rechts in eine Grundstückseinfahrt abbiegen. Im selben Moment setzte die hinter ihm fahrende Frau zum Überholen auf der rechten Seite an.
Fahrerin wurde trotz Schutzhelm schwer verletzt
Es kam zum Zusammenstoß, beide stürzten. Die 57-Jährige erlitt trotz Schutzhelm so schwere Kopfverletzungen, dass sie stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden musste. Der Radfahrer zog sich leichte Verletzungen an Hüfte und rechtem Ellenbogen zu, verzichtete jedoch auf eine medizinische Behandlung.
Die weiteren Ermittlungen hat ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 5 (City) übernommen. Ob Fehler im Straßenverkehr oder unglückliche Verkettungen zu den Unfällen führten, ist nun Gegenstand der Untersuchungen.
