Willkommen im Waldorf Astoria! Noch werkeln 800 Bauarbeiter im neuen Luxushotel (5 Sterne plus) neben der Gedächtniskirche. Erst im Juni soll’s geöffnet sein, der Berliner KURIER aber checkte trotzdem schon mal ein.
32 Stockwerke, 232 Zimmer, die ersten in der 9. Etage sind bereits fertig. Kingsize-Bett (1,80 x 2 m, acht Kissen), im Bad italienischer Marmor plus Plasmabildschirm im Spiegel, Schränke aus Eiche und Ahorn, Mini-Computer (Mac), insgesamt 42 qm. Ab 310 Euro pro Nacht (ohne Frühstück) kostet das, Hotel-Chef Friedrich W. Niemann (48) ist auf ein Detail besonders stolz: „In jedem Zimmer hängt ein anders Bild von Berliner Künstlern, alles Unikate.“
Klar geht’s auch teurer. Etwa in der Präsidensuite (31. Stock), aus der die Zoo-Elefanten durch gepanzerte Fenster aussehen wie Ameisen. 280 qm, Kamin, Piano-Raum. Ab 7000 Euro zu haben – pro Übernachtung! Oft steigt jedoch der Preis. Bei IFA oder Berlinale. Niemann: „Dann wird es fünfstellig.“ Stadtentwicklungssenator Michael Müller (SPD) stattete dem Haus gestern einen Besuch ab, sagt beeindruckt: „Das Astoria könnte Berlins 1. Adresse werden. Die City-West ist wieder im Kommen.“ SCHA

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